Polizeibericht für Delitzsch (Rödgen) und Umgebung

Motorradfahrer kam von der Straße ab - PM vom 17.06.2019

Delitzsch (Rödgen), B 184

16.06.2019, gegen 10:45 Uhr

Der Kradfahrer (48) war auf der B 184 von Bitterfeld nach Delitzsch unterwegs. Nach dem Passieren des Abzweiges Schenkenberg überholte er zwei Pkw. Der Überholvorgang streckte sich bis in eine Rechtskurve. Im Auslaufen der Kurve kam er nach links von der Fahrbahn ab, fuhr durch einen Graben, überschlug sich und blieb auf einem Getreidefeld liegen. Zeugen riefen das Rettungswesen und die Polizei; leisteten Erste Hilfe. Der Schwerverletzte musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. An der Honda entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Das Krad wurde abgeschleppt. (Hö)

Landwirt lagerte ?Phosphorbombe? auf dem Hof - PM vom 04.06.2019

Delitzsch (Rödgen)

03.06.2019, gegen 15:15 Uhr bis gegen 21:00 Uhr

Eine unscheinbare, verrostete und ausgebrannte Hülse von 15 x 50 cm, die Landwirte beim Anhäufeln ihrer Kartoffeln auf dem Felde fanden, sorgte Wochen später für einen durchaus aufwendigen Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr. Nachdem die rostige Metallhülse gefunden war und aus Sicht des Feldbesitzers (61) nicht in der Erde verbleiben konnte, lud er diese kurzerhand ein und transportierte diese auf den Hof seines Landwirtschaftsbetriebes. Dort lagerte er diese unbeachtet, nachdem er sie mit Sand bedeckt hatte. Doch letztes Wochenende rückte sie wieder in seine Erinnerung, nachdem sie aufgrund der Witterung zu qualmen begonnen hatte. So entschied er sich, endlich die Polizei zu informieren (gegen 15:15 Uhr), die die rostige Hülse in Augenschein nahm und schließlich Spezialisten, den Kampfmittelbeseitigungsdienst aus dem Landeskriminalamt Sachsen, hinzuzog. Diese begutachtete und identifizierte den sonderbaren Fund als Phosphorbombe und konstatierte, dass diese durch Sprengung zwingend unschädlich gemacht werden müsste. (gegen 17:30 Uhr) Demnach erfolgten Absprachen mit den nahegelegenen Bundeswehrdienststellen, auf deren Gelände die kontrollierte Sprengung erfolgen sollte. Hernach transportierten die Spezialisten den Sprengkörper unter Begleitung von Feuerwehr und Polizei zum Sprengort, in dessen Zuge auch ein Sperrkreis von ca. 600 Meter Durchmesser eingerichtet worden war. (gegen 18:20 Uhr) Ein Polizeihubschrauber kontrollierte zwischenzeitlich die Einhaltung des Sperrkreises und registrierte ob Personenbewegungen zu verzeichnen waren. Schließlich, auch nach Freihaltung des Luftraumes über der Sprengstelle, erfolgte diese gegen 20:33 Uhr. Damit war die Gefahr gebannt und sämtliche Beteiligten konnten aufatmen. Die Polizei warnt an dieser Stelle nachdrücklich vor den Gefahren, die von vermeintlichen Metallhülsen ausgehen können. Es könnte sich bei diesen rostigen, verwitterten Funden, die zumeist bei Erdarbeiten gemacht werden, um Blindgänger handeln. So sind die sogenannten Phosphorbomben, die ein Gemisch aus weißem Phosphor und Kautschuk enthalten, im zweiten Weltkrieg durch die deutsche und britische Luftwaffe als Brandbomben eingesetzt und großflächig über Städten oder Industriegebieten abgeworfen worden. Teilweise blieben diese Brandbomben bis in die heutige Zeit erhalten und bergen als Blindgänger große Gefahren. Phosphor entzündet sich bei Freilegen und Kontakt mit Sauerstoff selbst und brennt dann mit einer Flamme von über 1.300 °C unter Entwicklung eines weißen, hochgiftigen Rauches. Die Polizei bittet eindringlich: Sollten Sie bei Erdarbeiten oder Spaziergängen in Wald und Flur auf metallische Gegenstände stoßen, deren Herkunft und Art Sie nicht eindeutig bestimmen können, dann lassen Sie diesen Gegenstand liegen. Bringen Sie sich in Sicherheit und informieren anschließend die Polizei!

Zu viel ?getankt? und uneinsichtig - PM vom 08.05.2019

Delitzsch (Rödgen), Eschenweg - Tankstellengelände

07.05.2019, gegen 18:45 Uhr

Zum späten Nachmittag befand sich ein 38-jähriger Delitzscher an einer Tankstelle im Rödgenweg, als ihm ein auffällig langsam fahrender bunter VW Kleinbus auffiel. Dem Fahrer des Kleinbusses gelang es, auf dem Tankstellengelände den Motor zweimal abzuwürgen, bevor er gegen den Ford S-Max des 38-Jährigen fuhr. Mit verwaschener Aussprache beugte sich der Fahrer (59) aus dem Bus und fragte, ob alles in Ordnung sei. Trotz der deutlich erkennbaren Schäden begann der 59-Jährige zu diskutieren und behauptete steif und fest, niemals gegen den Ford gefahren zu sein. Da wurde es dem 38-Jährigen zu bunt und er rief die Polizei. Mit dieser Tatsache konfrontiert, wurde der 59-Jährige kleinlaut und warf dem Ford-Fahrer vor, dass er ihn verpfiffen habe. Zu Recht, möchte man meinen ? denn die Polizei stellte bei dem Kleinbusfahrer einen Atemalkoholwert von 3,02 Promille fest! Im Ergebnis bedeutete das, dass die Polizisten den Führerschein des 59-Jährigen einzogen, er einer Blutentnahme unterzogen werden musste und nun mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs konfrontiert wird. (KG)

Einbrecher erbeuten Münzen und Schmuck - PM vom 07.12.2017

Delitzsch (Rödgen)

06.12.2017, 06:30 Uhr bis 10:30 Uhr

In nur wenigen Stunden der Abwesenheit des Hausbesitzers gelang es Unbekannten, zunächst unbemerkt den Gartenzahn zum Grundstück eines Einfamilienhauses zu übersteigen. Danach gingen die Eindringlinge zielgerichtet in Richtung des Wohnhauses. Um womöglich besser und schneller in das Haus zu gelangen, rückten sich die Täter einen Tisch unter das Küchenfenster, schlugen dieses ein und waren im Haus. Auf der Suche nach Wertgegenständen wurden folglich alle Schränke und Behältnisse geöffnet und durchsucht. Insgesamt konnten die Unbekannten nach ersten Angaben der Besitzer Schmuck, Münzen und eine Kamera entwenden. Der durch die Eindringlinge verursachte Gesamtsachschaden wird bisher auf eine dreistellige Summe geschätzt. Die Täter gingen am Tatort unachtsam vor, denn sie hinterließen zahlreiche Spuren, so dass sich den Kriminaltechnikern ein umfangreiches Spurenbild bot. (St)


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