Polizeibericht für Hauptbahnhof und Umgebung

Hitlergruß im Zug gezeigt - PM vom 19.07.2018

Leipzig, OT Zentrum, Hauptbahnhof

18.07.2018, 17:00 Uhr

Durch die Bundespolizei wurde bekannt, dass es vor Abfahrt des Zuges von Leipzig nach Cottbus zu einer Auseinandersetzung zwischen einer männlichen deutschen Person und zwei syrischen Personen (15, 20; m) kam. Der 40-jährige alkoholisierte Täter zeigte zunächst gegenüber zwei mitreisenden syrischen Personen den Hitlergruß. In der weiteren Folge beleidigte er sie, schlug einem Syrer mit der flachen Hand ins Gesicht. Es kam zu einer Rangelei zwischen den drei Personen. Ein Geschädigter nahm sein Handy und wollte die Polizei rufen, worauf der Täter mit dem Fuß gegen die Hand trat, so dass das Handy zu Boden fiel und beschädigt wurde. Anschließend zückte der Täter ein mitgeführtes Cuttermesser in Richtung der beiden Syrer. Diese hielten zur Abwehr eine Sporttasche schützend vor sich. Die Tasche wies allerdings keinerlei Beschädigungen auf. Die beiden Syrer wurden auch nicht verletzt. In der Zwischenzeit trafen die Beamten der Bundespolizei ein und nahmen den Täter vorläufig fest. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Leipzig, das Dezernat Staatsschutz, übernahm die weiteren Ermittlungen, die auch noch gegenwärtig andauern. (Vo)

Verkehrsbehinderung nach Unfall - PM vom 27.09.2017

Leipzig, Willy-Brandt-Platz vor Hauptbahnhof Osthalle

27.09.2017, 08:50 Uhr

Heute Morgen legte ein Verkehrsunfall am Willy-Brandt-Platz für geraume Zeit einen Teil des Straßenbahn- und Autoverkehrs lahm. Ein Lkw-Fahrer (34) hatte auf dem Goerdelerring, Höhe des Hauptbahnhofes/Osthalle, beim Spurwechsel einen Mercedes C 200 (Fahrer: 61) erfasst. Dieser wiederum drehte sich um die eigene Achse und erfasste dabei einen T 5 der LVB, der auf dem Gleisbett parkte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Nachdem die Unfallspuren beseitigt waren, konnte auch der Straßenverkehr wieder rollen. (MB)

Wer kann sachdienliche Hinweise geben ? Kripo Leipzig sucht Zeugen! - PM vom 08.09.2017

Willy-Brandt-Platz/Hauptbahnhof Übergang zur Westhalle

07.09.2017, 17:15 Uhr

Mit schweren Verletzungen wurde gestern Abend ein 34-Jähriger auf der Intensivstation einer Leipziger Klinik eingeliefert. Er war zuvor von einem Unbekannten am Willy-Brandt-Platz auf die Straße vor ein Auto gestoßen worden. Wie konnte das geschehen? Ein Jugendlicher, der dem Opfer nur wenige Handbreit entfernt stand berichtete: Er und viele Menschen warteten an der Fußgängerampel des Willy-Brandt-Platzes, dem Übergang zur Westhalle des Leipziger Hauptbahnhofes. Plötzlich sah er, wie sich ein Mann durch die auf das grüne Lichtzeichen wartende Menschentraube schlängelte und direkt auf den 34-Jährigen zuging. Dann geschah alles sehr schnell. Der Unbekannte fasste den 34-Jährigen am Rücken und stieß in blitzschnell nach vorn, so dass er auf die Straße und dort gegen einen Citroen Picasso stürzte. Kurz zuvor hatten die Ampeln für die Autofahrer auf grün geschalten, so dass diese bereits angefahren waren und just in dem Moment das Tempo beschleunigten. Jedenfalls stürzte der 34-Jährige ohne jeden Halt in den linken Fahrstreifen des Willy-Brandt-Platzes in stadtauswärtige Richtung und wurde dort von dem beschleunigenden Auto erfasst. Der Fahrer (46) des Citroen Picasso, ebenso überrascht, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Aufgrund schwerer Verletzungen erfolgte der Transport in eine Leipziger Klinik zur intensivmedizinischen Betreuung. Derjenige, der den 34-Jährigen gestoßen hatte, tauchte anschließend in der Menschenmenge unter, so dass zu dem Zeitpunkt kein Zeuge Aussagen treffen konnte, in welche Richtung der Fremde verschwand. Doch folgende Beschreibung des Mannes konnte der Jugendliche geben: arabische Herkunft schwarze Haare 165 - 170 cm groß 18 - 30 Jahre alt er trug einen ca. 1 cm langen, schwarzen Bart von den Kotletten über das Kinn wachsend schlanke, sportliche Figur leicht bräunliche/karamellfarbene Haut sehr dunkle, fast schwarze Haare markante Wangenknochen insgesamt starker Haarwuchs schwarze Leder- oder Softshelljacke schwarze, weite Jeanshose, eher zu groß für ihn schwarze Schuhe mit möglicherweise einem roten Logo auf den Schuhen Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Totschlags i.V. mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen die sachdienliche Hinweise zum Täter Tatgeschehen bzw. dessen Umständen geben können sich bei der Leipziger Kripo zu melden. (MB)

Räuber wartete auf Gelegenheit - PM vom 04.09.2017

Leipzig; OT Zentrum-Ost, Willy-Brandt-Platz/Hauptbahnhof

02.09.2017, 09:34 Uhr ? 09:40 Uhr

Ein Herr (54), der eben erst seine Kontoauszüge in einer kleinen Bankfiliale auf dem Bahnhof geholt hatte, war diese überraschend schnell wieder los. Er wollte sie während des Verlassens vom Kundenraum ins Portmonee stecken, doch da griff ein dreister Räuber ohne zu zögern und ohne Skrupel zu. Er sprühte dem 54-Jährigen Reizgas ins Gesicht und entriss ihm das Portmonee samt 100 Euro Bargeld, Kreditkarten, Personalausweis und Fahrkarten. Dann rannte er zum Ausgang der Westhalle. Ein Zeuge sah den mutmaßlichen Täter auf sich zu rennen, gefolgt von dem 54-Jährigen und rief immer wieder sinngemäß ?Haltet den Dieb?. Versuche, ihn festzuhalten, scheiterten. So verließ der Räuber die Westhalle und rannte weiter Richtung Osthalle, um dort den Bahnhof erneut zu betreten. Dort allerdings verlor sich dann dessen Spur. So blieb dem Herrn am Ende nur, die Anzeige bei der Polizei zu erstatten, die nun wegen schwerem Raub ermittelt. Demnach wird nach einem Mann gesucht, auf den folgende Beschreibung passt:

  • 175 ? 180 cm groß
  • 20 - 25 Jahre alt
  • dunkle Haut (afrikanischen Typs)
  • anthrazitfarbene, lange Hose (Schnitt zwischen Regular und Skinny)
  • schwarzer Kapuzenpullover, eventuell mit Brustaufdruck
  • schwarzes Basecap (komplett Stoff, mit Abnutzungserscheinungen)
  • schwarze Turnschuhe (Schuh und Sohle schwarz)
Später musste sich der 54-Jährige aufgrund verschiedener Abschürfungen an Hand und Arm sowie der gereizten Haut im Gesicht per Rettungswagen in eine Leipziger Klinik bringen und ambulant behandeln lassen.

Komplexkontrolle der Leipziger Polizei und der Bundespolizei - PM vom 14.06.2017

Hauptbahnhof/Willy-Brandt-Platz/Schwanenteich/Bürgermeister-Müller-Park

13.06.2017, 12:00 - 21:00 Uhr

Am Dienstagnachmittag und ?abend führten die Leipziger Polizei und die Bundespolizei eine Komplexkontrolle im Bereich Hauptbahnhof, Schwanenteich und Bürgermeister-Müller-Park durch. Ziel war es, öffentlichkeitswirksam gegen die Straßenkriminalität vorzugehen. Dazu gehören insbesondere der Handel und der Besitz von illegalen Betäubungsmitteln und die Eigentumsdelikte, wie Diebstahl. Neben Uniformierten waren auch zivile Polizisten und Diensthunde im Einsatz. 48 Personen wurden kontrolliert. Elf Anzeigen wurden wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt. Eine Geldbörse und ein Personalausweis wurden bei Durchsuchungen gefunden, die eindeutig vorausgegangenen Diebstählen zugeordnet werden konnten; ebenso eine Tüte mit Bekleidungsgegenständen, die aus einem Geschäft in der Innenstadt fehlten. Vier Personen wurden vorläufig fest- und eine in Gewahrsam genommen. 15 Personen wurde ein Platzverweis erteilt. Zwei Personen leisteten gegen die Maßnahmen aktiven Widerstand. Gegen sie wurde ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zwei Personen standen zur Aufenthaltsermittlung. Nach Bekanntgabe ihrer Wohnadresse konnten sie aus polizeilichen Maßnahmen entlassen werden. Vier Drogendepots im Buschwerk und am Boden deckten die Spürhunde auf. Hier wurde Crystal, Heroin, Haschisch und Marihuana gefunden und beschlagnahmt. Bei der Kontrolle kam das System Fast-ID der Bundespolizei zum Einsatz. Damit können die Fingerabdrücke mit einem Fingerscanner genommen und sofort im Automatisierten Fingerabdruck-Identifizierungs-System (AFIS) recherchiert werden. Der Abfragende erhält in maximal drei Minuten ein Ergebnis. Das Gerät wurde am Dienstag bei 35 Personen angewendet. Die vier Festgenommenen sind der Polizei als Mehrfachintensivtäter Asyl (MITA) bekannt. Drei von ihnen (m/29/Irak, m/26/Libyen und m/36/Tunesien) werden am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt. Der vierte konnte die Polizeidienststelle wieder verlassen. Diese Art der Komplexkontrolle wendet die Polizei in unregelmäßigen Abständen an, um der wachsenden Straßenkriminalität zu begegnen. (Ber)


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