Polizeibericht für A 9 und Umgebung

Schwerer Verkehrsunfall auf A 9 fordert vier Tote - PM vom 27.09.2018

A 9, zwischen Anschlussstelle West und Großkugel,

27:09:2018, gegen 12:20 Uhr

Heute Mittag gegen 12:20 Uhr erhielt die Polizei die Information, dass es auf der A 9, in Höhe Schkeuditz/Kleinliebenau zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen ist. Hierdurch sind aktuell beide Fahrtrichtungen sowohl nach Berlin als auch nach München gesperrt. Der Unfallhergang stellt sich dabei wie folgt dar: Ein Lkw (aus Thüringen), der sich auf der rechten Fahrbahn in Richtung München befunden hat, hatte höchstwahrscheinlich einen Reifenplatzer, woraufhin der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Lkw brach daraufhin nach links aus, überquerte die gesamte Fahrbahn, durchbrach die Mittelleitplanke, überführ die gesamte Gegenfahrbahn in Richtung Berlin und blieb letzten Endes in der Böschung neben der Fahrbahn hängen. Während der Lkw die Gegenfahrbahn kreuzte, fiel ein auf dem Tieflader geladener zweiter Lkw herunter und prallte auf und gegen einen entgegenkommenden Pkw (schwarzer VW Passat aus Berlin). In diesem Pkw befanden sich vier Insassen, die durch den Zusammenstoß noch im Fahrzeug verstarben. Überdies werden noch vier weitere leicht verletzte Personen gemeldet, die bereits in nahegelegene Krankenhäuser gebracht wurden. Zwei von ihnen befanden sich als Insassen in dem Lkw und die zwei weiteren stammten aus einem dritten in den Unfall involvierten Pkw (Ford Focus aus Salzburg). Bisher können keine Angaben zum Geschlecht und dem Alter der verstorbenen und verletzten Personen gemacht werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Fahrbahn in Richtung Berlin komplett gesperrt. In Richtung München kann der Verkehr über den Standstreifen am Unfall vorbei gelenkt werden. Nichts desto trotz werden derzeit massive Stauzeiten von mehreren Stunden prognostiziert, weshalb folgende Umleitungen empfohlen werden:

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 9 - PM vom 18.09.2018

Autobahn A 9 in Richtung München

18.09.2018, 07:30 Uhr

Auf der Autobahn A 9 in Richtung München vor der Abfahrt Wiedemar kam es am heutigen Morgen zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Lkw mit Sattelauflieger befand sich in der mittleren Spur, da er gerade ein Fahrzeug überholt hatte. Ein Mercedes Sprinter, besetzt mit vier Personen, fuhr aus bisher unbekannter Ursache auf den vor ihm fahrenden Lkw auf. Der Zusammenprall war so stark, dass die Trümmer über alle drei Spuren verstreut wurden und alle Insassen (20, 37, 45, ?) im Kleintransporter verletzt wurden, eine Person gar schwer. Von jener liegen gegenwärtig noch keine Altersangaben vor. Die Autobahn musste gesperrt werden ? nicht zuletzt, um einen Rettungshubschrauber darauf landen lassen zu können. Die vier Verletzten wurden in verschiedene Krankenhäuser in der Umgebung gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Gegen 11.15 Uhr wurden der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen für den Verkehr wieder freigegeben. Die Höhe des Gesamtschadens steht noch aus. (Vo)

Da greift man(n) sich an den Kopf - PM vom 27.03.2018

Leipzig, A 9 und Leipzig-Paunsdorf, Schongauer Straße

26.03.2018, 18:25 Uhr

Dem Führungs- und Lagezentrum Leipzig wurde telefonisch mitgeteilt, das sich ein Opel Zafira in Schlangenlinien auf der A 9 in Richtung München bewegt. Beamte der Autobahnpolizei prüften die Strecke zwischen den Anschlussstellen Schkeuditzer Kreuz und Leipzig-West und stellten das Fahrzeug auf der Autobahn fest. Das Fahrzeug bewegte sich tatsächlich ruckartig und in unvorhersehbaren Lenkbewegungen. Die Beamten konnten mit viel Mühe das Fahrzeug stoppen. Beim Aussteigen des Fahrers war den Beamten schnell klar, dass dieser alkoholisiert war; er musste gestützt (!) werden. Bei der Prüfung der vorhandenen Ausweispapiere stellte sich heraus, dass es sich um einen 51-jährigen bulgarischen Mann handelte, der in Sachen-Anhalt gemeldet war. Ein an Ort und Stelle durchgeführter Atemalkoholtest konnte nicht durchgeführt werden, da der 51-Jährige dazu nicht in der Lage war. Eine Blutentnahme machte sich unumgänglich. Auf Grund seiner Hilflosigkeit (ortsunkundig) und aus seinen alkoholbedingten körperlichen Ausfallerscheinungen ergab sich für die Polizei eine Sorgfaltspflicht: Er wurde bis zur endgültigen Ausnüchterung mit in die Dienstelle genommen. Danach wurde er entlassen, wollte jedoch das Gebäude nicht verlassen. Aufgrund dessen wurde ein Platzverweis ausgesprochen, dem der Beschuldigte auch nachkam. Nach einiger Zeit kehrte er jedoch zum Gelände der Dienstelle zurück und beschädigte die Einfahrtsschranke zum Parkdeck und mittels mehreren Steinwürfen zwei Eingangstüren zum Dienstgebäude. Polizeikräfte der Inspektion Zentrale Dienste stellten den 51-Jährigen in unmittelbarer Nähe des Gebäudes. Anschließend wurde er in das Zentrale Gewahrsam der Polizeidirektion Leipzig gebracht und im Laufe des heutigen Tages erneut entlassen. Der 51-Jährige sieht sich nun mehreren Ermittlungsverfahren, wie Trunkenheit und Gefährdung des Straßenverkehrs und Sachbeschädigungen, gegenüber. (Vo) 39-Jährige beachtet Vorfahrt nicht Ort: Leipzig (Zentrum-Südost), Semmelweißstraße

Verkehrsunfall unter Alkohol - PM vom 05.05.2017

Wiedemar, A 9

05.05.2017, 05:25 Uhr

Am frühen Morgen kam es zu einem schweren Verkehrsunfall. Auf der Autobahn A 9 überschlug sich aus bisher unbekannter Ursache ein VW Caddy, alleinbeteiligt. Der 45- jährige Fahrer konnte allein das Fahrzeug verlassen und wurde dabei leicht verletzt. Die Autobahn musste allerdings zu diesem Zeitpunkt in Richtung München komplett gesperrt werden. Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei waren schnell am Ort. Bei der Kontaktaufnahme mit dem Fahrer stellte sich schnell heraus, dass dieser unter Alkoholeinfluss stand. Er war gegenüber den Einsatzkräften unkooperativ und teilweise auch aggressiv. Der Fahrer hatte 1,32 Promille. Im Fahrzeug befand sich außerdem noch eine Katze, die auch unversehrt war. Auf Grund der austretenden Betriebsstoffe mussten die Kameraden der Feuerwehr diese binden. Zur weiteren Unterstützung wurde die Autobahnmeisterei Weißenfels informiert, die Mitarbeiter reparierten anschließend die beschädigten Schutzplanken. Gegen 07:10 Uhr konnte zumindestens ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Das verunglückte Fahrzeug wurde durch den Abschleppdienst abtransportiert. Weitaus mehr Schwierigkeiten gab es mit dem Fahrer. Er wurde teilweise renitent, versuchte mehrmals zu flüchten, so dass die Beamten keine andere Möglichkeit sahen, als diesen zu fixieren. Ein Notarzt wurde hinzugezogen und in eine Klinik eingewiesen.Später wurde der Autobahnpolizei bekannt, dass ein männlicher Autofahrer telefonisch das Revier informierte, dass bereits auf der A 9 in Höhe Dessau genau dieses Fahrzeug den Anrufer mit seinem Pkw touchierte und er diesem Fahrzeug ausweichen musste; glücklicherweise ohne Folgen bis auf die Beschädigungen am Fahrzeug. Am Zielort wird der Fahrer Anzeige erstatten. Die Katze wurde an ein Tierheim übergeben. (Vo)


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