Polizeibericht für Leipzig (Möckern) und Umgebung

Marodierend durch die Straßen gezogen - PM vom 07.11.2018

Leipzig (Möckern), Kirschbergstraße, Dantestraße, Blücherstraße

06.11.2018, gegen 22:00 Uhr

Dienstagabend zogen zwei Brüder (23, 27) marodierend durch Leipzig-Möckern, wobei es den Anschein hatte, als würden sie mehrere Abstecher quer durch das Strafgesetzbuch unternehmen. Der genaue Zeitablauf ist derzeit noch nicht hundertprozentig geklärt, jedoch deuten diverse Hinweise darauf hin, dass sie an drei Tatabläufen beteiligt waren: Zum einen schlugen sie an mindestens fünf Fahrzeugen auf der Blücherstraße ? zwischen Nernststraße und Dantestraße ? die Beifahrerscheiben ein. Nach Aussage zweier Eigentümer wurde nichts gestohlen ? nur ein großer Stein in einem Fußraum gefunden. Da mit den anderen Besitzern der Fahrzeuge noch nicht gesprochen werden konnte, steht in diesem Sachverhalt auf jeden Fall eine Sachbeschädigung im Raume, wenn nicht sogar ein besonders schwerer Fall des Diebstahls. Im gleichen Zeitrahmen begegneten die Männer auf der Kirschbergstraße einer Frau (60), der sie unvermittelt und ohne Worte den Stoffbeutel (samt Portemonnaie, Handy, Bargeld, diverser Ausweise und Dokumente) aus der Hand rissen. Die 60-Jährige stürzte daraufhin und blieb am Boden liegen. Nur weil sie laut durch lautes Rufen auf sich Aufmerksam machte, wurde sie von Anwohnern bemerkt, die ihr zu Hilfe eilten und die Polizei und einen Krankenwagen alarmierten. Später im Krankenhaus wurde festgestellt, dass sich die 60-Jährige durch den Sturz den Arm gebrochen hatte und im Gesicht verletzt wurde. In diesem Fall steht also eine Raubstraftat zur Debatte. Vermutlich nach diesem Raub begegneten die Brüder einem Mann (34) auf der Gassirunde in einem kleinen Park an der Dantestraße. Einer der Täter forderte lautstark das Handy des 34-Jährigen. Da der nicht daran dachte, sein Telefon herauszugeben, wurde er im nächsten Moment vom zweiten Täter auch schon geschlagen. Er erhielt einen Faustschlag ins Gesicht und wehrte die folgenden Schläge grob ab, weshalb die Täter dann von ihm abließen. Benommen lief der 34-Jährige mit seinem Dackel nach Hause, wo dann seine Lebensgefährtin die Polizei über den Vorfall informierte. Erbeuten konnten die Täter bei dem 34-Jährigen nichts, der aber wurde dennoch zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, da es ihm nach dem körperlichen Angriff sichtlich schlecht ging. Er konnte allerdings noch in der Nacht entlassen werden. Auch in diesem Fall wird gegen die Brüder wegen Raub ermittelt. Nun lagen der Polizei zu allen drei Fällen ähnliche Beschreibungen zu den Tätern vor, weshalb schnell klar war, dass die Geschehen im Zusammenhang stehen müssen. Und so kam es auch, dass die Verdächtigen den Beamten im Bereich der Georg-Schumann-Straße/Seelenbinder-straße während der Absuche ins Netz gingen. Beide wurden aufs Revier gebracht und vorläufig festgenommen. Sie bestreiten die Taten vehement und behaupten, den ganzen Abend in einem Café verbracht zu haben? (KG)

Kellerbox brannte aus - PM vom 07.11.2018

Leipzig (Möckern), Christian-Ferkel-Straße

07.11.2018, 01:40 Uhr

Die Rettungsleitstelle informierte die Polizei heute Nacht über einen Kellerbrand. Sowohl die Kameraden mehrerer Wehren als auch Polizeibeamte waren schnell am Ort des Geschehens. Einige Hausbewohner hatten bereits ihre Wohnungen verlassen, da sich der Rauch nicht nur im Bereich des Kellers, sondern auch im gesamten Treppenhaus ausgebreitet hatte. Sofort wurden die letzten Mieter durch die Polizei zum Verlassen ihrer Wohnungen aufgefordert. Danach kontrollierten Feuerwehrleute das gesamte Wohnhaus. Es konnte lokalisiert werden, dass der Brand in einer Kellerbox ausgebrochen war. Diese brannte vollständig aus. Die Kameraden konnten das Feuer zügig löschen, nachdem sie Türen gewaltsam öffnen und Fensterscheiben zerstören mussten. Darüber wurde später die Hausverwaltung in Kenntnis gesetzt. Um 02:35 Uhr konnten Polizeibeamte das Haus betreten und auch die Mieter in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Keller allerdings wurde versiegelt zwecks Untersuchung durch die Spezialisten. Kripobeamte gehen von Brandstiftung aus und ermitteln deswegen. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. (Hö)

Junge von Hund gebissen - PM vom 30.10.2018

Leipzig (Möckern), Friedrich-Bosse-Straße

29.10.2018, gegen 13:25 Uhr

Kaum war die Schule aus, begab sich ein 11-Jährige auf den Heimweg. Kurz vor dem Ziel aber begegnete er einem Hund, was für den Jungen letztlich schmerzhaft endete. Ein 59-Jähriger wartete mit dem Husky und hatte den Vierbeiner ?absitzen? lassen. Doch dieser sprang just in dem Moment auf, als der Junge vorbeilief und biss ihm in den linken Oberarm. Erschrocken riss sich der 11-Jährige los und rannte nach Hause. Später zeigte sich, dass die Jacke des Jungen eingerissen war und er selbst ein Hämatom und Prellungen am Oberarm erlitten hatte. Daraufhin wandten sich die Eltern des 11-Jährigen an die Polizei, die daraufhin eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung aufnahmen. (MB)

Leer ausgegangen - PM vom 23.10.2018

Leipzig (Möckern), Slevogtstraße (S-Bahn-Unterführung)

23.10.2018, 03:10 Uhr

In der Nacht versuchten Diebe, in der Slevogtstraße am S-Bahn-Haltepunkt die Geldkassette eines Fahrkartenautomaten zu öffnen, um an das darin für Fahrkarten eingezahlte Geld zu gelangen. Sie hebelten demnach vom Fahrkartenautomaten, der am Aufgang zum S-Bahn-Haltepunkt steht, den Kreditkarteneinzug/-leser ab und deponierten anschließend einen explosiven Stoff im Inneren, wo dieser auch umsetzte. Dadurch entstand am Automaten erheblicher Schaden, aber an die Geldkassette samt Bargeld gelangten die Langfinger dennoch nicht. Demnach flüchteten sie ohne Beute vom Tatort. Ein Anwohner hatte den lauten Knall, der durch die Sprengung erzeugt wurde, gehört und die Polizei informiert. So suchten sowohl Bundes- als auch Landespolizisten den Tatort und angrenzende Straßen mit Hubschrauber und Fährtenhund nach den möglichen Tätern ab, doch diese blieben bislang verschwunden. Zudem musste der Haltepunkt vorübergehend, d. h. bis ca. 07:00 Uhr gesperrt werden, da nahe des Fahrkartenautomaten eine Dose gefunden wurde, von der nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sie ebenfalls explosive Stoffe barg. Nachdem diese Dose von Spezialisten abtransportiert und die Spuren am Tatort gesichert waren, konnte der Haltepunkt wieder freigegeben werden. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf 10.000 Euro. (MB)

1. Fall: - PM vom 23.10.2018

Leipzig (Möckern), Toskastraße

21.10.2018, 12:00 Uhr ? 22.10.2018, 12:00 Uhr

Ein unbekannter Täter entwendete von einem Stellplatz gegenüber dem Haus ein rot/weißes Motorrad, eine Yamaha RJ 11,

3. Fall - PM vom 22.10.2018

Leipzig (Möckern), Diderotstraße

20.10.2018, 22:30 Uhr - 21.10.2018, 00:10 Uhr

Ein 28-jähriger Halter eines schwarz/weißen Motorades, einer KTM 990 Supermoto Tourer

Zusammenstoß mit einem Radfahrer - PM vom 16.10.2018

Leipzig (Möckern) Georg-Schumann-Straße

15.10.2018, 10:10 Uhr

Ein 68-jähriger Fahrer eines Ford Fiesta fuhr die Georg-Schumann-Straße in stadteinwärtige Richtung. An der Kreuzung zur Kirschbergstraße bog er nach rechts ab. Beim Abbiegen übersah er die in entgegengesetzter Fahrtrichtung fahrenden Fahrradfahrer (14, m) und (42, w). Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Fahrzeug und dem 14-jährigen Radfahrer, wobei dieser stürzte und sich verletzte. (Vo)

Täter gestellt! - PM vom 08.10.2018

Leipzig (Möckern), Yorckstraße

07.10.2018, 00:45 Uhr

Mehrere Hinweisgeber riefen bei der Polizeidirektion Leipzig an und teilten mit, dass ein Mann, mit einem weißen T-Shirt bekleidet, gewaltsam in einen abgestellten Pkw eingebrochen war. Die Scheibe schlug er mittels einem Gullydeckel ein und durchwühlte anschließend das Fahrzeug. Als die Beamten eintrafen, entfernte sich der zunächst unbekannte Täter. Am Tatort wurden die beiden Zeugen befragt. Diese gaben eine Personenbeschreibung bekannt, die unmittelbar durch die Beamten weitergeben wurde. Bei dem angegriffenen Fahrzeug handelte es sich um einen Ford Mondeo eines 55-jährigen Halters. Dieser gab an, dass persönliche Dokumente und eine Taschenlampe aus dem Fahrzeug fehlten. Während der Ermittlungen erhielten die Beamten die Information, dass in der Voltrainstraße ein Mann mit einem weißen T-Shirt eine Scheibe eines geparkten Fahrzeuges eingeschlagen hätte. Aus diesem Fahrzeug wurde nichts entwendet. Bei der Suche durch mehrere Funkstreifenwagenbesatzungen in Tatortnähe konnte in der Seelenbinderstraße/am Huygensplatz auf Höhe des Jobcenters eine Person mit einem weißen T-Shirt sowie Verletzungen und Blutspuren an den Händen und der Bekleidung festgestellt werden. Außerdem führte er eine Taschenlampe bei sich, die dem Halter des Ford Mondeo zugeordnet werden konnte. Bei dem Täter handelte es sich um einen 27-jährigen aus Leipzig. Er wurde zu weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Dienstelle gebracht. (Vo)

In Möckern ausgeraubt - PM vom 02.10.2018

Leipzig (Möckern), Georg-Schumann-Straße/Gustav-Kühn-Straße

01.10.2018, zwischen 19:00 Uhr und 20:00 Uhr

In der letzten Nacht erhielt die Polizei die Information, dass sich in einem Krankenhaus ein Mann befindet, der schwere Gesichtsverletzungen (Frakturen) aufweisen würde und offenbar Opfer einer Raubstraftat geworden war. In der Notaufnahme trafen die Beamten auf einen 42-Jährigen, der erklärte, er habe am Montagabend einen Bekannten besuchen wollen, als er im Haltestellenbereich (Nähe der Gustav-Kühn-Straße) plötzlich von hinten angegriffen wurde. Weil er dann ? im Beisein der Polizisten ? das Bewusstsein verlor, konnte seine Befragung erst am frühen Dienstagmorgen fortgeführt werden. Nunmehr ergänzte er, ihn hätten zwei Unbekannte mit Schlägen sowie Tritten attackiert und seines Portemonnaies und Mobiltelefons beraubt. Hilflos irrte er daraufhin durch die Straßen, bis er auf einen Passanten traf, der für ihn einen Rettungswagen rief. Der genaue Hergang des Überfalles konnte bisher noch nicht ermittelt werden.

Vorabinformation zu einer Übung der Polizeidirektion Leipzig - PM vom 26.09.2018

Leipzig (Möckern)

27.09.2018, Vormittags- und Mittagsstunden

Am morgigen Donnerstag führt die Polizeidirektion Leipzig eine Übung im Zusammenhang mit lebensbedrohlichen Einsatzlagen durch, an welcher auch Kräfte der Branddirektion der Stadt Leipzig teilnehmen werden. Das hierfür genutzte Gelände/Objekt kann gegenwärtig noch nicht konkret veröffentlicht werden, weil es gilt, möglichst reale Bedingungen zu gewährleisten. Insbesondere die involvierten Kräfte sollen es frühestens mit dem Übungsauftakt erfahren. Das betreffende und nicht-öffentliche Gelände weist keine Möglichkeiten auf, die Übung von außerhalb zu verfolgen. Eine Außenwirkung wird es soweit ?nur? aufgrund der Kräfte- und Fahrzeugkonzentration im direkten Umfeld des Übungsobjekts geben, zu deren Zweck bereits verkehrsrechtliche Beschilderungen vorgenommen wurden. Parallel wurden Anwohnerinnen und Anwohner hierüber und über eventuell wahrnehmbare, akustische Reize (Rufe, Schreie und/oder Schussgeräusche) informiert. Aus einsatztaktischen Gründen wird die Polizeidirektion Leipzig das beprobte Szenario nicht näher beschreiben und auch keine Medienbegleitung gewährleisten. Letzteres kann auch nicht nach Übungsende durchgeführt werden, da der Rückbau gesondert genutzter Ausstattungselemente sowie das Säubern des Geländes noch während der laufenden Übung beginnen und gleichzeitig mit dem Übungsende abgeschlossen sein werden. Insofern erfolgt die Information allein zum Zweck, Missverständnisse bezüglich vermeintlich ernstlicher Anlässe zu vermeiden. Soweit nunmehr dennoch Fragen offen bleiben, werden Medienvertreter in Absprache mit der Branddirektion gebeten, sich ausschließlich an die Pressestelle der Polizeidirektion Leipzig zu wenden. (Loe)

Ein unzufriedener Kunde? - PM vom 24.09.2018

Leipzig (Möckern), Georg-Schumann-Straße

22.09.2018, gegen 21:40 Uhr

Ein 51-jähriger Geschäftsinhaber eines Spätverkaufs saß hinter seinem Tresen, als er plötzlich einen lauten Schlag und unmittelbar darauf einen Feuerschein auf der Straße vor dem Laden wahrnahm. Offenbar hatte ein unbekannter Radfahrer kurz vor dem Gebäude gestoppt und eine Flasche ? gefüllt mit brennbarer Flüssigkeit ? gegen die Scheibe des Ladens geworfen. Danach flüchtete der Täter mit dem Fahrrad in Richtung Kirschbergstraße. Zu seiner Beschreibung wurde lediglich bekannt, dass er wohl einen grünen Pullover mit einer Kapuze trug. Da die Scheibe des Geschäftes nicht durchschlagen wurde und die Flammen nur wenige Sekunden züngelten, erlitt niemand Verletzungen und erscheint der Sachschaden zum Glück überschaubar. Polizeibeamte führten die kriminaltechnische Tatortarbeit durch, sicherten Spuren und befragten den Inhaber. Da jener angab, erst am Vortag Ärger mit einem namentlich nicht bekannten Kunden gehabt zu haben, rückt dieser vorerst in den Mittelpunkt der gleichwohl offen geführten Ermittlungen. (Vo)

Diebesduo im Visier von Ermittlern - PM vom 19.09.2018

Leipzig (Möckern), Karl-Helbig-Straße

18.09.2018, gegen 07:55 Uhr

Das Duo, welches mehrere Kilo Kupferkabel in eine Erdgeschosswohnung ?huckte?, war bei seinem Unterfangen beobachtet worden, und da dieses Geschehen der Zeugin verdächtig vorkam, informierte sie sogleich die Polizei. Als die Gesetzeshüter daraufhin die genannte Adresse prüften, begegneten sie den Männern im Treppenhaus und sahen eine offenstehende Wohnungstür im Hochparterre. An diese traten die Polizisten mit der Absicht heran, die Identität der Bewohner zu ermitteln und es kam, dass ihr Blick dabei in die Küche der Wohnung fiel. Auf deren Fußboden stand eine Kiste, gefüllt mit abgetrennter Kabelisolierung. Dies und zuvor gemeldeten Umstände begründeten denn doch eine weitere Nachschau. Einer der beiden in der Wohnung angetroffenen Männer gab daraufhin vor, sich nur ein T-Shirt anziehen zu wollen, setzte sich aber durchs Fenster ab. Der 50-Jährige konnte allerdings in der Agnesstraße gestellt und vorläufig festgenommen werden. In der Wohnung verblieb unterdessen ein 42-Jähriger, für dessen Person gleich vier Fahndungsnotierungen (zur Aufenthaltsermittlung) bestanden. Beiden Männer wurde der dringende Tatverdacht des besonders schweren Diebstahls von Buntmetall eröffnet. Außerdem fielen den Gesetzeshütern drei am Hauseingang stehende Fahrräder auf, wovon zwei, ein E-Bike und ein Mountainbike, miteinander angeschlossen waren. Das dritte Fahrrad war mit einem Moped-Anhänger verbunden. Bei der späteren Überprüfung ergab sich, dass eines der Räder nach Diebstahl zur Fahndung stand. Dieses wurde ebenso wie das Kupferkabel zur Eigentumssicherung sichergestellt. Zudem holten die Gesetzeshüter eine richterliche Anordnung zur Durchsuchung der Wohnung und der Kellerräume ein und setzten diese um. Dabei stießen sie auf weitere Fahrradteile und eine Vielzahl an Kabeln. Auch diese wurden sichergestellt. Nun laufen recht umfängliche Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls im besonders schweren Fall gegen das Duo. (MB)

?Teufel? Alkohol - PM vom 17.09.2018

Leipzig (Möckern), Georg-Schumann-Straße

16.09.2018, gegen 14:00 Uhr

Am Sonntagnachmittag befuhr ein 23-Jähriger gemeinsam mit einem Freund (28) die Georg-Schumann-Straße stadteinwärts. Sie beobachteten den Fahrer eines Kia, der an einer Kreuzung eine Vollbremsung ?hinlegen? musste, um nicht auf den vor ihm verkehrsbedingt haltenden Pkw aufzufahren. Danach fuhr der Autofahrer entweder auffallend zu schnell oder zu langsam. Der 23-Jährige hielt sich hinter dem Kia-Fahrer und bemerkte dessen Schlängellinien-Fahren, das mehrmals fast am Bordstein endete. Wieder gab er Gas, wieder bremste er abrupt. Einmal hätte er fast einen Fahrradfahrer und zum anderen einen Fußgänger angefahren. Nur mit viel Glück passierte nichts Schlimmeres. Der Zeuge rief nun die Polizei und folgte dem Mann, der nach links auf die Huygensstraße abbog, weiter bis zur Yorckstraße. Dort hielt dieser dann rechts am Fahrbahnrand. Der Kia-Fahrer stieg aus und wankte. Es war offensichtlich, dann der alkoholisiert war. Der Mann holte eine Sporttasche aus dem Auto, zog Badelatschen an, da er barfuß war. Bekleidet war er mit einer Unterhose und einem Shirt. Dann verschwand er in einem Wohnhaus, bevor er ziemlich lange brauchte, um mit dem Schlüssel zurechtzukommen und aufzuschließen. Der Zeuge teilte die Wohnadresse den Beamten mit, die den Mann zu Hause aufsuchten und anschließend mit aufs Revier nahmen. Bei ihm handelte es sich um einen 51-Jährigen. Es stellte sich heraus, dass er bereits wegen verschiedener Straftaten polizeibekannt ist. Er hatte 2,90 Promille intus. Die Blutentnahme wurde auf dem Revier von einem Arzt durchgeführt. Der Führerschein des 51-Jährigen wurde gegen seinen Willen beschlagnahmt. Er gab den Beamten zu verstehen, dass er auch ohne diesen mit seinem Auto fahren werde. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen; er hat sich wegen Trunkenheit im Verkehr zu verantworten. (Hö)

Schmuck weg! - PM vom 21.08.2018

Leipzig (Möckern)

20.08.2018, zwischen 10:20 Uhr und 12:40 Uhr

Die Eigentümerin verließ morgens gegen 07:00 Uhr ihr Haus und erfuhr um die Mittagszeit, dass bei ihr eingebrochen worden war. Ein Zeuge ? ein Handwerker war ab 08:00 Uhr mit Dachdeckerarbeiten auf dem Garagendach beschäftigt, musste allerdings für zwei Stunden das Grundstück verlassen ? stellte bei seiner Rückkehr Einbruchsspuren an einem Fenster fest. Zugleich bemerkte er eine Person, die sich im Haus bewegte und offensichtlich auch ihn gesehen hatte. Während der Handwerker mit seinem Handy die Polizei rief, sprang der Einbrecher aus dem Fenster, kam mit einem Schraubendreher drohend auf den Handwerker zu und äußerte etwas in einer (vermutlich) slawischen Sprache. Dann drehte er sich um und rief in Richtung des Fensters, aus welchem prompt ein Komplize kletterte. Beide flüchteten hernach durch das Gartentor und über ein Nachbargrundstück. Wenig später erschienen neben der Geschädigten auch Polizeibeamte. Die Einbrecher hatten im Haus etliche Schränke durchwühlt und bereits diverse Schmuckstücke an sich gebracht. Der Umfang des Diebstahls konnte aber noch nicht abschließend erhoben werden. Die Geschädigte bezifferte aber allein den Sachschaden auf etwa 900 Euro. Nach Angaben des Handwerkers liegen folgende Personenbeschreibungen vor:

  1. Person (mit Schraubendreher mit sechskantigem Metallschaft):
  • ca. 40 bis 45 Jahre alt,
  • ca. 1,75 m groß,
  • sehr kräftig,
  • Glatze,
  • osteuropäisches Erscheinungsbild,
  • trug graues T-Shirt
  1. Person:
  • 30 bis 40 Jahre alt,
  • etwa 1,85 m groß,
  • schlank,
  • dunkle Kurzhaarfrisur und Kinnbart,
  • osteuropäisches Erscheinungsbild
Kripobeamte haben Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Gartenlauben angezündet - PM vom 13.08.2018

Leipzig (Möckern), Heuweg

12.08.2018, gegen 01:25 Uhr

Über die Rettungsleitstelle wurde durch einen 35-jährigen Hinweisgeber bekannt, dass in einer Gartenanlage zwei Lauben brennen sollen. Die Kameraden der Feuerwehren Leipzig-Nord, Leipzig-West, Leipzig-Südwest und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wiederitzsch waren zwar schnell vor Ort, konnten die betroffenen Lauben und zugewachsenen Grundstücke allerdings nur fußläufig erreichen. Die Eigentümer bzw. Pächter konnten bisher noch nicht bekannt gemacht werden. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus. (Vo)

Irrfahrt auf Gehweg ? Kind verletzt - PM vom 15.05.2018

Leipzig (Möckern) Blücherstraße

14.05.2018, 18:12 Uhr

Die Fahrerin (45) eines gelben Renault Twingo befuhr aus bisher ungeklärten Gründen mit ihrem Auto auf dem Gehweg der Blücherstraße in Leipzig-Möckern. Als plötzlich ein Neunjähriger mit seinem Fahrrad hinter einer Hecke hervorkam, konnte die Twingo-Fahrerin nicht mehr rechtzeitig bremsen, so dass der Neunjährige mit der Beifahrertür des Pkw kollidierte. Dabei stürzte das Kind und verletzte sich leicht. Das Rad des Neunjährigen blieb unbeschädigt, am Pkw entstand geringfügiger Sachschaden. (St)

Angriffslustiger Ladendieb - PM vom 23.03.2018

Leipzig (Möckern), Georg-Schumann-Straße

22.03.2018, 10:17 Uhr

Am Donnerstagvormittag konnte ein Ladendetektiv einer großen Supermarktkette auf seinem Videomaterial erkennen, wie sich eine Person diverse Zigaretten aus einem Warenregal entnahm und diese auf seinen Armen in Richtung seines Rucksackes mitnahm. Als der Detektiv die männliche Person mit dem prall gefüllten Rucksack ansprach, wurde dieser merklich aggressiver und versuchte, schnellen Fußes den Supermarkt mit seiner Beute im Rucksack zu verlassen. Um den Dieb an seiner Flucht zu hindern, wurde er von dem Detektiv festgehalten. Dies gefiel dem Herrn so gar nicht, denn er setzte sich mit Fäusten und Plastikflaschen zur Wehr. Helfen sollte ihm seine aggressive Art und Weise aber nichts, denn der Detektiv konnte den Schlägen ausweichen und den Dieb überwältigen. Als durch den Detektiv die Diebesware in Augenschein genommen wurde, trafen die Einsatzkräfte der Polizei ein. In Folge dessen wurde die Beute an die Mitarbeiter wieder übergeben. Für den Beschuldigten ging sein Vorhaben in diesem Fall nicht glimpflich aus, denn durch die zuständige Staatsanwaltschaft wurde die vorläufige Festnahme angeordnet. (St)


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