Polizeibericht für Leipzig (Marienbrunn) und Umgebung

Einbrecher kletterte in Erdgeschosswohnung - PM vom 12.12.2018

Leipzig (Marienbrunn), Lerchenrain

11.12.2018, zwischen 18:00 Uhr und 18:30 Uhr

Die Bewohnerin (89) einer Erdgeschosswohnung befand sich am frühen Abend im Schlafzimmer. Von dort hörte sie plötzlich Bohrgeräusche und nahm an, dass diese aus der Wohnung über ihr kamen. Dennoch schaute sie nach, bemerkte zunächst nichts. Gegen 18:30 Uhr musste die ältere Dame feststellen, dass bei ihr eingebrochen worden war: Ein Fenster wurde gewaltsam geöffnet und es fehlten neben einer dreistelligen Summe im mittleren Bereich noch diverser Schmuck. Der Einbrecher konnte damit unerkannt flüchten. Zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Angaben vor. Die Geschädigte suchte dann Kontakt zu ihrer Tochter, welche unverzüglich die Polizei in Kenntnis setzte. Nun haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Schlafräuber brechen neun Pkw auf - PM vom 26.11.2018

Leipzig (Marienbrunn), Hauffweg

24.11.2018, gegen 02:30 Uhr

Ein Anwohner (29) wurde durch laute Geräusche aus dem Schlaf gerissen. Da es für ihn so klang, als würde jemand gegen eine Scheibe schlagen, ging er zum Fenster und sah auf der Straße einen Mann Anfang 20, welcher die Türklinke eines parkenden Pkw probierte und dann weiterging. Der 29-Jährige zog sich schnell etwas über und trat vor die Tür, konnte aber keine Person mehr feststellen. Als er daraufhin das nähere Umfeld ablief, entdeckte er den Mann ? begleitet von zwei etwa Gleichaltrigen ? bald wieder. Das Trio hatte sich zwischenzeitlich zum nahen Parkplatz eines Supermarktes begeben und ließ von dort einen neuerlichen Knall ertönen. Kurz darauf trafen durch den Zeugen alarmierte Polizisten ein und nahmen die drei Männer (22, 25, 26) in der Nähe eines dort aufgebrochenen Pkw vorläufig fest. Bei der Absuche im Nahbereich wurden dann weitere acht angegriffene/aufgebrochene Pkw festgestellt. Bei vier Fahrzeugen stießen die Beamten auf eingeschlagene Heckscheiben, wobei teilweise vorhandene Blutanhaftungen ins Bild passten, denn die Männer wiesen Handverletzungen auf. Auch die Spürnase eines angeforderten Fährtenhundes bekräftigte den gegen das Trio aufgekommenen Tatverdacht. In welchem konkreten Umfang es Gegenstände an sich genommen und wo es diese zwischenzeitlich eventuell deponiert hatte, werden die weiteren Ermittlungen zu klären haben. Die drei Männer waren ansonsten aber keine ganz unbeschriebenen Blätter und scheinen die Taten im Zuge der Beschaffungskriminalität begangen zu haben. Gleichwohl ihre offiziellen Meldedaten den Leipziger Norden, Brandis (Beucha) und Dippoldiswalde (Schmiedeberg) ausweisen und damit auch nicht zwingend dafür sprechen, den Verstrickungen der hiesigen Betäubungsmittel- und Beschaffungskriminalität widerstehen zu können, gereichten sie ihnen dennoch zum Vorteil, denn nur sie ließen den Bereitschaftsstaatsanwalt davon absehen, Haftgründe zu befürworten. (Loe)

Auf Bares aus ? - PM vom 15.11.2018

Leipzig (Marienbrunn), Zwickauer Straße

13.11.2018, 19:00 Uhr bis 14.11.2018, 07:15 Uhr

? war der Einbrecher, der vom Dienstag zum Mittwoch in eine Apotheke eingebrochen war. Dazu hatte er zunächst das Gitter der Eingangstür und danach diese aufgehebelt. Anschließend durchsuchte er alle Räumlichkeiten, stahl aus einer Kasse eine dreistellige Summe im mittleren Bereich und konnte damit unerkannt verschwinden. Eine Angestellte hatte morgens den Einbruch festgestellt und sowohl die Polizei als auch den Inhaber in Kenntnis gesetzt. Dieser schätzte die Höhe des Sachschadens auf etwa 500 Euro.

Falscher Sparkassenmitarbeiter - PM vom 24.10.2018

Leipzig (Marienbrunn), Zwickauer Straße

23.10.2018, gegen 12:30 Uhr

Dienstagmittag erhielt eine ältere Dame aus Leipzig-Marienbrunn (76) einen sehr denkwürdigen Besuch. Gegen 12:30 Uhr klingelte bei ihr ein angeblicher Sparkassen-Mitarbeiter und erklärte ihr, es gäbe in der Vergangenheit Unregelmäßigkeiten im Bereich der Kontoumbuchungen und er wolle sich ihre Kontoauszüge ansehen. Die 76-Jährige öffnete ihm ohne Argwohn die Tür und ließ ihn in die Wohnung. Einmal drinnen ließ sich der fremde Mann auch mehrere Geldscheine der Frau zeigen und erklärte ihr unumwunden, dass die 20-Euro-Scheine, die sie besitzt, Fälschungen seien. Darüber hinaus forderte er ihre EC-Karte, ihren Ausweis und die PIN zur Karte. An dieser Stelle zögerte die 76-Jährige. Da der angebliche Mitarbeiter jedoch vehement sagte, er bräuchte die PIN dringend, gab sie ihm die Nummer doch noch. Schlussendlich erklärte der Betrüger, er wolle mit der älteren Dame zur Sparkasse fahren, um die gefälschten Scheine zu tauschen. Er müsse nur eben sein Auto holen, das er in der Nähe geparkt hatte. Die Dame bestand darauf, mit ihm gleich mitzukommen. Doch kaum, dass sie die Wohnung verlassen hatte, rannte der Täter davon ? samt PIN und EC-Karte. Hilflos ob der Situation lief die 76-Jährige sofort zur Sparkasse. Dort rief man umgehend die Polizei und sperrte die Karte und das Konto der Leipzigerin. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen. (KG)

Älterer Herr gestoßen und bestohlen - PM vom 16.10.2018

Leipzig (Marienbrunn), An der Märchenwiese

15.10.2018 , gegen 09:30 Uhr

Am Montagvormittag wurde ein älterer Herr (78) im Stadtteil Marienbrunn, An der Märchenwiese, bestohlen. Der Herr, der sonst mit einer Gehhilfe, einem Elektroroller, unterwegs ist, versuchte sich am gestrigen Tag selbst darin, seine Schritte zu üben. Aus diesem Grund war er ? seiner Schilderung nach ? auch allein und ohne Geh-Unterstützung unterwegs. Er suchte den Weg zum Bankautomaten und hob eine höhere Summe Bargeld ab. Das Geld, samt dem Portemonnaie, behielt er in einer Hand und wechselte An der Märchenwiese die Straßenseite. Auf dem gegenüberliegenden Fußweg stolperte er plötzlich und fiel hart zu Boden. Im nächsten Moment bemerkte er bereits, dass das soeben abgehobene Geld aus seiner Hand fehlte. Ein ihm fremder Mann lief zügig, ohne zu dem Gestürzten zu schauen oder ihm zu helfen, an ihm vorbei zu einem nahe geparkten Fahrzeug. In dem blauen Pkw saß ein zweiter Mann, den der 78-Jährige nicht erkennen konnte. Der eine warf noch schnell etwas ins Innere des Fahrzeuges und dann fuhren beide auffällig schnell davon. Skurril war weiterhin, dass die beiden Männer auf der Straße mehrere, verschiedene Jacken und Mäntel in Folie eingewickelt auf dem Gehweg hatten liegen lassen. Der Vorgang lässt sich von dem älteren Herrn nur so erklären, dass der 78-Jährige von dem Fremden gestoßen und bestohlen wurde. Um den Diebstahl zu vertuschen, verschwanden die beiden Männer zügig in dem Wagen, der nach Angaben des 78-Jährigen ein italienisches Länderkennzeichen besaß. Die Ziffernfolge hatte er jedoch leider nicht erkennen können. Einen der Männer beschrieb der ältere Herr gegenüber der Polizei wie folgt:

  • ca. 1,70 m groß
  • etwa 50 Jahre alt
  • europäisches Erscheinungsbild
  • kurze, braune Haare
  • sprach mutmaßlich polnisch mit der zweiten Person
  • Bekleidung: wetterfeste, dunkelgraue Jacke, normale Hose und Schuhe.

Rasanter Rollerfahrer - PM vom 22.03.2018

Leipzig (Marienbrunn), Arno-Nitsche Straße

21.03.2018, 22:30 Uhr

Am Mittwochabend fiel einer Polizeistreife ein Motorrollerfahrer ins Auge. Der Herr fuhr mit seinem blauen Roller direkt vor dem Streifenwagen der Beamten her, soweit nichts Ungewöhnliches. Jedoch zog der Rollerfahrer mit seiner rasanten Fahrweise die Aufmerksamkeit auf sich. Denn als er bei einem Abbiegevorgang maßgeblich in die Gegenfahrbahn geriet, entschlossen sich die Polizeibeamten, ihn einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Im Gespräch nahmen die Beamten bei dem Herrn (54) einen bedeutsamen Atemalkoholgeruch war, woraufhin ein Test die Folge war. Dabei konnte eine Atemalkoholkonzentration von 1,32 Promille bei dem 54-Jährigen gemessen werden. Nicht nur die Untersagung der Weiterfahrt, sondern auch eine Blutentnahme und die vorläufige Abgabe des Führerscheins waren die Konsequenz für den Rollerfahrer. (St)


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