Polizeibericht für Rackwitz und Umgebung

Garage ausgeräumt - PM vom 18.09.2017

Rackwitz, Hauptstraße

17.09.2017, 21:00 Uhr bis 18.09.2017, 05:50 Uhr

Seine Garage in einem Garagenkomplex verschlossen hatte ein 32-Jähriger am Sonntagabend. Seine Frau musste heute Morgen während der Gassirunde feststellen, dass das Tor aufgebrochen worden war. Sie lief sofort nach Hause und verständigte ihren Mann, der dann die Polizei rief. Aus der Garage fehlen neben seiner KTM noch eine Taucherausrüstung, ein Tauchanzug, ein Tauchcomputer, eine Stablampe sowie eine Alu-Auffahrrampe zum Aufklappen. Ihm entstand ein Gesamtschaden in Höhe von fast 9.000 Euro. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Fahrzeugbrand und Dieseldiebstahl - PM vom 11.09.2017

Rackwitz; Loberstraße

10.09.2017, 06:40 Uhr (polizeibekannt)

Morgens, als sie auf dem Weg zu einer ihrer Patientinnen unterwegs war, entdeckte eine Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes die beiden brennenden Autos in der Loberstraße. Sofort rief sie in der Rettungsleitstelle an, die die Feuerwehr von Rackwitz und die Polizei zum Brand rief. Als die Gesetzeshüter eintrafen, versuchten die Kameraden der ortsansässigen Feuerwehr bereits die Flammen zu löschen. Schließlich, als es gelungen war, wurde das Ausmaß der Schäden bekannt. Der weiße Opel Insignia Sports Tour (Halter 32) und der direkt daneben stehende blaue Opel Vectra (Halterin 42) waren komplett zerstört ? Gesamtschaden ca. 12.000 Euro. Außerdem ließ sich erkennen, dass die Zündler jeweils wenigstens eine Scheibe der Autos eingetrümmert hatten, um das brennbare Material im Inneren zu plazieren und anzuzünden. Beide Autos wurden schließlich sichergestellt und zur kriminaltechnischen Untersuchungen abgeschleppt. Noch während die Gesetzeshüter Zeugen zu dem Brand hörten, teilte ein Anwohner gegen 08:50 Uhr mit, dass an der Kreuzung Loberstraße/Schladitzer Straße, also nur wenige Meter vom Brandort entfernt, der Tankdeckel eines Lkw DAF offen stünde und noch Schlauch drinnen hingen, deren andere Enden in zwei blaue Kanister steckten ? voll mit Treibstoff. Die Gesetzeshüter prüften umgehend den Hinweis, der sich als gegeben bewahrheitete. Außerdem fanden sie hinter dem Lkw noch zwei umgekippte blaue 25-Liter-Kanister mit jeweils einem Schlauch darin. Die Kanister waren etwa halb gefüllt. Der restliche Treibstoff hatte rund um die Kanister eine riesige Lache gebildet, die durch die ortsansässige Feuerwehr abgebunden und so beseitigt werden musste. Der genaue Blick über den betroffenen Lkw zeigte, dass die Langfinger nicht zimperlich vorgegangen waren. Sie hatten den Tankdeckel aufgebrochen und bereits an die 200 Liter Treibstoff gezapft. Offensichtlich aber wurden sie gestört und flüchteten unter Zurücklassen von Kanistern und Schläuchen. Die Polizei ermittelt nun zum einen wegen Brandstiftung, zum anderen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. (MB)

Unfallfahrzeug brannte aus - PM vom 02.08.2017

Rackwitz; OT Lemsel, Brodenaundorfer Straße

02.08.2017, 03:20 Uhr

Der Fahrer eines Mercedes GL 450 fuhr gegen 03:20 Uhr auf der Brodenaundorfer Straße in Rackwitz in Richtung Süden. In einer leichten Kurve fuhr er offenbar den Kurvenradius nicht aus, streifte dadurch einen entgegenkommenden Alfa Romeo. Dabei verlor der Mercedes-Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug. Es kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum. Beim Aufprall wurde der Fahrer verletzt. Das Fahrzeug ging in Flammen auf. Der Fahrer konnte sich mit Hilfe des Fiat-Fahrers selbst aus dem Unfallwagen befreien. Trotz Löscharbeiten der Feuerwehr brannte der Mercedes völlig ab. Dabei entstanden auch Schäden am Baum und am Oberbelag der Fahrbahn. Der 32-Jährige musste im Krankenhaus behandelt werden. (Ber)

Der Tankstellenräuber - PM vom 18.07.2017

Leipzig; OT Schönefeld-Abtnaundorf, Rackwitzer Straße

17.07.2017, 21:05 Uhr

Am Montagabend hatte ein 27?Jähriger eine ganz schlechte Idee, um an Geld zu kommen: Er ging in eine Tankstelle in der Rackwitzer Straße. Dort hielt er der Verkäuferin eine Pistole unter die Augen und verlangte das Öffnen der Kasse von ihr. Als das Geldfach offen stand, griff er hinein und entnahm einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Er flüchtete daraufhin aus der Tankstelle. Die Kassiererin rief die Polizei. Sie konnte eine detaillierte Beschreibung des Räubers abgeben. Im Rahmen einer folgenden Tatortbereichsfahndung wurde der Täter nur wenige Straßen weiter gestellt. Bei ihm wurde das fehlende Geld gefunden. Unterwegs hatte er sich der Tatwaffe entledigt. Sie wurde jedoch bei einer Suche des gelaufenen Weges gefunden. Sie stellte sich als Schreckschusswaffe heraus. Der Festgestellte wurde vorläufig festgenommen und soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. (Ber)

Kia-Fahrer kommt im Zuckerrübenfeld zum Stehen - PM vom 12.07.2017

Rackwitz, B 2, Dübener Landstraße/Töpferweg

11.07.2017, 19:00 Uhr

AmDienstagabend befuhr ein 27-Jähriger mit seinem Kia Picanto die Dübener Landstraße in Richtung Leipzig. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der junge Mann mit seinem Pkw ca. 100 Meter vor der Einfahrt zur Regensburger Straße nach rechts von der Fahrbahn ab. Zum Stehen kam er nach etwa 50 Metern in einem Zuckerrübenfeld. Glücklicherweise ist dem 27- Jährigen nichts passiert. Allerdings war sein Kia stark beschädigt und ist nicht mehr fahrbereit. Der Schaden am Pkw beläuft sich auf schätzungsweise 4.100 Euro. (St)

Quad gestohlen - PM vom 07.07.2017

Rackwitz, Haynaer Straße

06.07.2017, 12:00 Uhr ? 06.07.2017, 14:00 Uhr

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise das auf einem Schotterparkplatz an der Schladitzer Bucht gesichert abgestellte schwarze Quad der Marke ?Xin Yang? des 40- jährigen Geschädigten in einem Zeitwert von ca. 2.500 Euro.

Verkehrssünder erwischt - PM vom 20.06.2017

Rackwitz; OT Rackwitz, Salzstraße

19.06.2017, 23:00 Uhr

In Rackwitz zog die Polizei am Montagabend einen Autofahrer aus dem Verkehr, der eigentlich gar keiner sein durfte. Eine Fahrerlaubnis besaß der 19-Jährige nicht. Außerdem stand er unter erheblichem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er musste zur Blutentnahme ins Krankenhaus. Das gefahrene Fahrzeug, ein Hyundai Tucson, hatte er, ersten Erkenntnissen nach, von nahen Angehörigen benutzt, ohne dass diese etwas davon wussten. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter berauschenden Mitteln und unbefugter Benutzung eines Kraftfahrzeuges ermittelt. (Ber)

Hund biss zu ? - PM vom 12.06.2017

Rackwitz, Friedensstraße

11.06.2017, gegen 15:15 Uhr

undeinem radelnden Kind in die rechte Wade. Eine 26-jährige Frau war mit ihrem 7-jährigen Sohn in Rackwitz unterwegs. Auf der Friedensstraße rannte ein angeleinter Mischlingshund auf beide zu und biss dem Jungen in die Wade. Er wurde ärztlich behandelt. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Hundebesitzerin. (Hö)

- PM vom 29.05.2017

Rackwitz, Verbindungsstraße Schladitzer Bucht - Radefeld

28.05.2017, gegen 18:45 Uhr

Die Fahrerin (32) eines Ford Focus war auf der Verbindungsstraße in Richtung Radefeld unterwegs. Etwa drei Kilometer nach dem Kreisverkehr bog sie nach links in einen Feldweg ab. Dabei stieß sie mit einem Motorrad Honda zusammen, dessen Fahrer (30) sich gerade im Überholvorgang befand. Der Kradfahrer stürzte, verletzte sich lebensgefährlich. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt. Beide mussten mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Höhe des Gesamtschadens wurde mit ca. 15.000 Euro beziffert. Gegen die 32-Jährige wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (Hö)

Durchs Gitter kam der Täter - PM vom 28.04.2017

Rackwitz, Kömmlitzer Straße

28.04.2017, gegen 01:00 Uhr

Nachdem ein Unbekannter zunächst die Vergitterung und anschließend das Fenster aufgehebelt hatte, stieg er in den Einkaufsmarkt ein. Dort verschaffte er sich wiederum Zutritt zum Aufenthaltsraum der Angestellten, brach deren Spinde auf und durchwühlte alles. Letztendlich verschwand er mit einer Kasse samt dreistelligem Betrag. Die Höhe des Sachschadens ist ebenfalls im dreistelligen Bereich angesiedelt. Ein Mitarbeiter (54) einer Wachschutzfirma hatte den Einbruch entdeckt und die Polizei gerufen. Auch eine Mitarbeiterin des Marktes wurde in Kenntnis gesetzt. Die Ermittlungen laufen. (Hö)

Drei Verletzte und hoher Sachschaden nach Unfall - PM vom 11.04.2017

Rackwitz, OT Zschortau, B 184

10.04.2017, gegen 07:30 Uhr

Zwei Autofahrerinnen waren mit einem Dacia (37) bzw. einem Ford Mondeo (40) auf der B 184 in Richtung Leipzig unterwegs. An der Einmündung nach Rackwitz hatte die Fordfahrerin die Absicht, nach links abzubiegen, musste jedoch verkehrsbedingt anhalten. Die Fahrerin des Dacia erkannte dies offenbar zu spät und fuhr auf den haltenden Mondeo auf. Beim Unfall verletzten sich beide Fahrerinnen sowie ein 5-jähriges Mädchen im Ford Mondeo leicht. Eine ambulante Behandlung in einem Krankenhaus machte sich deshalb erforderlich. An beiden Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 45.000 Euro; am Ford entstand Totalschaden. Die 37-Jährige hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. (Hö)

Ohne ?über Los zu ziehen? ins Gefängnis - PM vom 04.04.2017

Leipzig, OT Schönefeld-Abtnaundorf, Rackwitzer Straße

03.04.2017, gegen 19:50 Uhr

Führerschein entzogen, Pkw außer Betrieb gesetzt, nicht zugelassene Kennzeichen am Fahrzeug angebracht, ergo eine Urkundenfälschung begangen und dann noch durch zwei Haftbefehle gesucht ?, diese Umstände in Summe waren gestern Abend für einen 38-jährigen Mann aus Sachsen-Anhalt der Fahrschein in die JVA Leipzig. Reuig ließ sich der Gesuchte anstandslos mitnehmen. Offenbar hatte er nicht damit gerechnet, im angrenzenden Bundesland Sachsen erwischt zu werden. Und die Moral von der Geschicht: Innerdeutsche Grenzen schützen vor Haftstrafe nicht! (KG)

Einbruch in ein Einfamilienhaus - PM vom 29.03.2017

Rackwitz

28.03.2017, 10:00 Uhr

Ein unbekannter Täter schlug die Scheibe der Terrassentür ein und drang anschließend in das Haus ein. Im Obergeschoss befand sich zur selben Zeit die 65-jährige Eigentümerin des Hauses. Sie hörte den Knall und begab sich in das Erdgeschoss. Hier sah sie die eingeschlagene Scheibe und bemerkte durch ein anderes Fenster, wie gerade eine jugendliche männliche Person, bekleidet mit einer schwarzen Hose sowie dunkler Oberbekleidung, davon rannte. Die Höhe des Sachschadens liegt ca. bei 1.300 Euro. Gegenstand der Ermittlungen ist unter anderem, ob etwas aus dem Haus entwendet wurde. (Vo)

2. Fall - PM vom 20.03.2017

Rackwitz, OT Podelwitz

20.03.2017, 03:00 Uhr

An der Bahnstrecke Leipzig-Bitterfeld kam es zu einem Brandanschlag. Unbekannte Täter öffneten zwei Kabelschächte links und rechts entlang der Bahngleise und entzündeten vermutlich mittels flüssigen Brandbeschleunigers die Kabel der Lichtsignalanlage. Es kam daraufhin zum Ausfall der angeschlossenen Lichtsignalanlagen und zu einem Ausfallalarm. Der Alarm wurde durch die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn bekannt und durch die Kollegen der Bundespolizei vor Ort geprüft. Beim Eintreffen am Brandort brannte nur noch der Kabelschacht in Richtung Bitterfeld und wurde eigenständig durch die Beamten gelöscht. Der Zugverkehr wurde auf Sichtfahrt fortgesetzt.In Zusammenarbeit mit der Bundespolizei wurde an beiden Brandorten kriminaltechnische Tatortarbeit durchgeführt und Spuren gesichert. Ein Hubschrauber kam zum Einsatz und die Umgebung der beiden Brandorte wurde weiträumig abgesucht. Tatverdächtige Personen konnten keine festgestellt werden. Das Dezernat Staatsschutz der Polizeidirektion Leipzig prüft die Übernahme der eingeleiteten Ermittlungsverfahren und ob ein politisch motivierter Hintergrund dahintersteht. Die Schadenshöhe kann gegenwärtig noch nicht beziffert werden. Es gab Umleitungen des Zugverkehrs und Busersatzverkehr an diesen Strecken. (Vo)

Schrott ist nicht gleich ?herrenlos? - PM vom 27.02.2017

Rackwitz, August-Horch-Straße/Werkstättenweg

26.02.2017, 09:34 Uhr - 09:40 Uhr

Aus einem offenstehenden Container für Metallschrott suchten zwei Männer (22, 25) verschiedene, möglicherweise brauchbare Gegenstände heraus und verstauten sie in einem Fiat Ducato. Ein Anwohner wurde Zeuge des Ganzen und informierte die Polizei. Tatsächlich entdeckte die zum Tatort rauschende Polizeistreife den Fiat ganz in der Nähe und bei der sich anschließenden Kontrolle des Transporters etlichen ?Metallschrott?. Den beiden Insassen wurde nunmehr erklärt, dass der Eigentümer des vermeintlichen Schrottabfalls den Abtransport nicht schätzte und sie sich wegen Diebstahls strafbar machen würden. So kam es kurzerhand, dass die beiden Brüder ihre ?Beute? zurückbrachten und wieder in den Container auf dem frei zugänglichen Firmengelände luden. Nachdem beide namentlich bekannt gemacht waren, konnten sie ihres Weges gehen. (MB)

Bedrohung! - PM vom 14.02.2017

Rackwitz, OT Lemsel

13.02.2017, 13:25 Uhr

Ein 26-Jähriger Tatverdächtigter bedrohte seinen 44-jährigen Vater zu Hause mit einem Cuttermesser. In der Folge konnte sich der Vater der massiven Gewaltanwendung des Sohnes durch die Flucht aus dem Haus entziehen. Er informierte umgehend die Polizei. Die eintreffenden Beamten versuchten zunächst Kontakt mit dem 26-Jährigen aufzunehmen, der sich in der Wohnung eingeschlossen hatte und die Außenjalousien herunterließ. Das gelang den Beamten zunächst auch. Der 26-Jährige hielt ein Cuttermesser vor sich und bedrohte damit die Beamten. Diese forderten ihn auf, das Messer wegzulegen, was er nicht tat. Gegenüber den Beamten äußerte er auch Suizidabsichten. Das Objekt wurde weiträumig gesichert. Rettungskräfte und Feuerwehr waren ebenfalls am Ort. Die Einsatzleitung versuchte den Kontakt zu halten und den 26-Jährigen zum Aufgeben zu bewegen. In der Zwischenzeit traf eine Verhandlungsgruppe des Landeskriminalamtes Sachsen ein. Zeitweise sah es so aus, dass sich der 26-Jährige dahingehend äußerte, dass er gleich herauskommen würde. Doch jedesmal traf er seine Entscheidung anders. Auch die Verhandlungsgruppe konnte ihn nicht dazu bewegen, freiwillig das Haus zu verlassen. Daraufhin erfolgte der Zugriff durch ein Spezialeinsatzkommando. Dabei wurde der 26-Jährige leicht verletzt und ambulant durch die Rettungskräfte behandelt. Eine anwesende Notärztin verfügte umgehend die Einweisung in ein Krankenhaus. Mit hoher Wahrscheinlichkeit stand der 26-Jährige unter Betäubungsmitteln. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich nochmals für das Verständnis der Anwohner zu den durchzuführenden polizeilichen Maßnahmen. (Vo)

Einfach geschwindelt ? - PM vom 10.02.2017

B 184, zwischen Rackwitz und Zschortau

09.02.2017, gegen 15:00 Uhr

? hatte eine 55-Jährige, die am Steuer eines Nissan saß. Dies stellte sich nach der Aufnahme eines Verkehrsunfalls heraus: Der Fahrer (49) eines VW Golf versuchte, den Nissan zu überholen, musste jedoch den Vorgang abbrechen, da er selbst bereits überholt wurde. Er scherte wieder ein und stieß dabei gegen den Nissan. Verletzt wurde niemand, an den Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 1.500 Euro. Als die 55-Jährige ihren Führerschein vorzeigen sollte, gab sie an, diesen nicht bei sich zu haben; er würde in einer anderen Tasche stecken. Dies erschien den aufnehmenden Polizeibeamten glaubhaft. Als Halterin des Nissan stellte sich bei den Überprüfungen ihre Mutter (74) auf dem Beifahrersitz heraus. Einer der Beamten schrieb für die Fahrerin noch eine Ausweisbestätigung aus, um den Nachweis eines Führerscheinbesitzes zu erbringen. Als er diese an die Frau übergeben wollte, hatte sie den Unfallort bereits verlassen. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die 55-Jährige überhaupt nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Bereits im Jahr 2015 gab es eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Damals hatte sie zugegeben, nicht im Besitz einer solchen zu sein, jedoch gerade die Fahrschule zu besuchen. Nun hat sich die Frau erneut strafrechtlich zu verantworten. Auch gegen die 74-Jährige wird ermittelt: wegen Gestattens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. (Hö)

Nach Unfallflucht selbst gestellt - PM vom 13.01.2017

Rackwitz; OT Zschortau, B 184

13.01.2017, 01:30 Uhr

In der Nacht zum Freitag fuhr ein Audi-Fahrer auf der B 184 in Richtung Delitzsch. Kurz vor dem Abzweig Zschortau kam er auf Grund der glatten Fahrbahn von der Straße ab und geriet auf das angrenzende Feld. Dabei hatte er zwei Leitpfosten und ein Verkehrsschild überfahren. Unvermittelt verließ er die Unfallstelle, meldete sich dann erst am nächsten Tag bei der Polizei. Die Begründung: Er wäre froh gewesen, sein Fahrzeug aus dem Feld wieder heraus zu bekommen. Da das Fahrzeug dann einigermaßen lief, konnte er es nicht zum Stillstand bringen. Die Gefahr, nicht mehr los fahren zu können, wäre zu groß gewesen. Den Unfall bedaure er sehr. Ob diese Reue echt war oder ob er Angst vor Strafverfolgung hatte, bleibt fraglich. Sein Kennzeichen lag schon bei der Polizei ? er hatte es an der Unfallstelle verloren. Sicher hätten die Beamten sonst bei ihm an der Wohnung geklingelt und nachgefragt. (Ber)

Ungebetener Gast im Haus - PM vom 02.01.2017

Rackwitz

31.12.2016, 18:00 Uhr bis 01.01.2017, 02:10 Uhr

Ein Unbekannter drang während der Abwesenheit der Bewohner ins Einfamilienhaus ein, nachdem er die Terrassentür aufgehebelt hatte. Er durchsuchte alles und stahl aus dem Keller einen transportablen Tresor mit einer Münzsammlung, einem mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sowie diversen Unterlagen. Aus anderen Zimmern entwendete er verschiedenen Schmuck der Anzeigeerstatterin (55), einen Laptop und Geld. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens dürfte nach ersten Angaben im mittleren fünfstelligen Bereich angesiedelt sein. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Kleidercontainer brannte - PM vom 28.12.2016

Rackwitz, OT Zschortau, Am Bahnhof

27.12.2016, gegen 11:00 Uhr

Ein Unbekannter zündelte und schon brannte es in einem Kleidercontainer. In diesem befanden sich drei Kissen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 150 Euro am Container. Ein Passant (65) hatte Polizei und Feuerwehr in Kenntnis gesetzt. Als die Beamten am Ereignisort eintrafen, hatten die Kameraden die Flammen bereits gelöscht. Der Eigentümer wurde über den Sachverhalt informiert; die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Räuberischer Diebstahl - PM vom 30.11.2016

Rackwitz, Hauptstraße

29.11.2016, 20:15 Uhr

Unbekannter männlicher Täter passte zwei Mitarbeiterinnen (33 ,32) beim Verlassen des Supermarktes am Personaleingang ab und drängte diese unter Vorhalt eines pistolenähnlichen Gegenstandes zurück in das Gebäude. Er trug eine Kapuze und war nicht komplett vermummt. Er zwang sie, sich in den Büroraum zu begeben und veranlasste die Öffnung des Tresors. Aus dem Tresor erbeutete er einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag. Anschließend forderte er die Frauen auf, sich nicht vom ?Fleck? zu rühren und verschwand sofort aus dem Objekt. Die Geschädigtgen überzeugten sich nach wenigen Minuten davon, dass der unbekannte Täter nicht mehr da ist, lösten gleichzeitig den stillen Alarm aus und informierten die Polizei. Verletzt wurden die beiden Frauen nicht.Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:- ca. 170 ? 175 cm groß- schlank, normale Statur- ca. 20 - 25 Jahre- dunkle Jogginghose- dunkle Jacke mit Kapuze- an den Wangen charakteristische Akne-Narben- mit hoher Wahrscheinlichkeit DeutscherZeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756-100 zu melden. (Vo)

Welcher Lügner hat die kürzesten Beine? - PM vom 28.11.2016

Leipzig (OT Eutritzsch), Rackwitzer Straße (stadteinwärts)

28.11.2016, gegen 01:15 Uhr

In der letzten Nacht sollten ein schwarzer Audi und seine beiden Insassen einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer trat jedoch kräftig auf das Gaspedal, vergrößerte den Abstand zum Funkstreifenwagen, befuhr die Straßenzüge Am Gothischen Bad sowie Brandenburger Straße und bog dann auf den Parkplatz eines Baumarktes ein. Nachdem der Audi zum Halt gekommen war, stiegen zwei Männer (25, 32) aus und rannten über die Brandenburger Straße. Beide konnten anschließend gestellt werden und es zeigte sich, dass sie sich auf diese Situation nicht ordentlich vorbereitet hatten. Während der Jüngere darauf beharrte, den anderen nicht zu kennen, meinte jener, nichts gegen seinen Freund sagen zu wollen. Konfrontiert mit der Aussage seines Kumpans erkannte er jedoch seinen taktischen Fauxpas und meinte: "Äh, kenn ich auch nicht. Ich sage nichts mehr." Leider hielt er sich nicht daran, sondern brüllte wenig später einen Polizeibeamten an und machte Anstalten, den Ort verlassen zu wollen. Letztlich musste er zu Boden gebracht und mit einer Handfessel fixiert werden, wogegen er sich körperlich und verbal beleidigend zur Wehr setzte. Der 25-Jährige hingegen verhielt sich ruhig und gab sich als Halter des Audi sowie Besitzer des Zündschlüssels zu erkennen. Nunmehr gilt es zu klären, wer von beiden hinter dem Steuer saß ? eine Fahrerlaubnis können beide nicht vorweisen. (Loe)

Arbeitsunfall - PM vom 23.11.2016

Rackwitz, Gießereistraße

22.11.2016, 21:30 Uhr

Ein 62-jähriger Arbeiter stellte eine Robotermaschine an, ohne sich davon zu überzeugen, dass im Arbeitsbereich ein Arbeitskollege steht. Der Kollege (44) wird von dem Roboterarm an der linken Körperhälfte getroffen und in der Folge gegen eine heiße Schmelzwanne gedrückt. Dabei erlitt der Kollege Brandverletzungen am Arm und Prellungen. Polizei und Rettungswesen waren schnell vor Ort. Der Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen und die Abteilung Arbeitsschutz der Landesdirektion informiert (Vo)

Erwischt! - PM vom 17.11.2016

Rackwitz, OT Zschortau, Delitzscher Straße

16.11.2016, 17:55 Uhr

Während ihrer Streifentätigkeit fiel einer Funkstreifenwagenbesatzung ein vor ihnen fahrender dunkler VW Passat auf. Der Fahrer des Passats fuhr mit dem Fahrzeug sehr mittig, mal langsam, mal schnell. Die Beamten entschlossen sich zu einer Verkehrskontrolle und versuchten, das Fahrzeug mit dem Anhaltesignal ?Stopp Polizei? und eingeschaltetem roten Zusatzblinklicht anzuhalten. Der Fahrer reagierte zunächst nicht, fuhr dann auf einen Parkplatz. Dort stieg er unvermittelt aus und begab sich zum Kofferraum. Die Beamten stiegen ebenfalls aus dem Fahrzeug und bemerkten, dass sich im VW Passat ein Hund (Dobermann) befand. Der Fahrer wurde aufgefordert, seine gültigen Papiere vorzuzeigen. Daraufhin rannte er los. Die Beamten nahmen fußläufig die Verfolgung auf und forderten einen zweiten Funkstreifenwagen an. Vor einer Kleingartenanlage holten die Beamten den Mann ein. Dabei kamen er und ein Beamter zu Fall. Der zweite Beamte kam hinzu. Der Mann zeigte eine massive Gegenwehr. Mittlerweile traf auch die zweite Funkstreifenwagenbesatzung ein. Er konnte beruhigt werden und wurde anschließend durchsucht. Nach eigenen Angaben handelt es sich um einen 28-Jährigen aus Sachsen-Anhalt. Er war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Seine Ex-Freundin traf am Ereignisort ein und nahm den Dobermann aus dem Fahrzeug mit. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wurden unter anderem ein Pfefferspray und sechs pyrotechnische Gegenstände ohne Kennzeichnung aufgefunden und sichergestellt. Ein durchgeführter Drugwipetest verlief positiv auf Amphetamine. Zur weiteren Klärung seiner Identität wurde er in das Polizeirevier gebracht und die weiteren polizeilichen Maßnahmen durchgeführt. (Vo)


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