Polizeibericht für Stadtgebiet Leipzig und Umgebung

Motorradkorso am Sonntag - PM vom 02.07.2021

Stadtgebiet Leipzig

04.07.2021, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Für Sonntag wurde ein Motorradkorso unter dem Motto ?Motorradfahrer gegen Fahrverbote ? ihr habt die Wahl? mit 10.000 Teilnehmern angezeigt. Der Aufzug wird von der Neuen Messe über die B2 auf den Innenstadtring fahren. Die Abschlusskundgebung ist auf dem Augustusplatz geplant. Der Aufzug wird von Kräften der Polizeidirektion Leipzig begleitet und abgesichert. Die Bevölkerung wird gebeten, sich auf Verkehrsbeeinträchtigungen im Leipziger Stadtgebiet sowie auf den umliegenden Autobahnen und Zubringerstraßen einzustellen. (mp)

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Polizeieinsätze anlässlich mehrerer Versammlungen im Zusammenhang mit dem Pandemiegeschehen - PM vom 20.04.2021

Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie Stadtgebiet Leipzig

16. April 2021, 16:30 Uhr bis 23:15 Uhr

Gestern Nachmittag beginnend bis in die späten Abendstunden fanden im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie im Landkreis Leipzig und Nordsachsen sowie in der Leipziger Innenstadt mehrere Versammlungen statt. Die zuständigen Polizeireviere der Polizeidirektion Leipzig führten dazu Einsätze, teilweise mit Unterstützung der Einsatzzüge sowie der sächsischen Bereitschaftspolizei, durch. In Geithain fand ab circa 18:30 Uhr im Bereich des Marktes eine angezeigte Versammlung mit zunächst 19 Teilnehmern unter dem Thema ?Antifa bleibt Landarbeit? statt. Kurze Zeit später sammelten sich kleinere Personengruppen auf dem Markt, die nicht dieser Versammlung zuordenbar waren. Diese trugen teilweise keine Mund-Nasen-Bedeckung. Sie wurden daraufhin mehrfach durch die Polizei aufgefordert, die Hygienemaßnahmen einzuhalten. Auch auf wiederholte Nachfrage vor Ort wurde keine Versammlung angezeigt. Plötzlich setzten sich etliche Personen in Bewegung und die im Bereich des Rathauses befindlichen Personen schlossen sich der Gruppe an. Diese Personengruppe wuchs auf circa 80 Personen an. Während die Personen in Richtung Stadtpark gingen, schlossen sich noch weitere 20 Personen an. In Höhe der Chemnitzer Straße, drehte der Aufzug unvermittelt und wollte sich zurück in die Querstraße bewegen. Polizeikräfte versuchten dies durch eine Fahrzeugsperre zu verhindern. Nachdem polizeiliche Maßnahmen angekündigt wurden, griffen einzelne Personen aus der Gruppe heraus die Einsatzkräfte tätlich an. Aus dem Schutz der Gruppe heraus wurden Einsatzkräfte angesprungen, durch Schubsen wurde versucht, sich der polizeilichen Umschließung zu entziehen. Aufgrund der Angriffe waren die Einsatzkräfte gezwungen Pfefferspray einzusetzen. Bei den Auseinandersetzungen wurde eine Beamtin leicht verletzt. Bei 62 Personen wurden Maßnahmen zur Identitätsfeststellung wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz beziehungsweise gegen die Sächsische Corona-Schutzverordnung durchgeführt. Im Zusammenhang mit den Übergriffen auf die Einsatzkräfte der Polizei konnten sieben Tatverdächtige vor Ort festgenommen werden. Für sechs Personen ordnete die Staatsanwaltschaft die vorläufige Festnahme an. Einer der Tatverdächtigen wurde vor Ort aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Landfriedensbruch aufgenommen. In Oschatz begann gegen 17:40 Uhr die Versammlung gegen die Masken- und Testpflicht an Kitas und Schulen mit circa 300 Personen, darunter viele Kinder. Kurz vor 19:00 Uhr wurde die Versammlung beendet. Durch den Versammlungsmoderator wurde zu einem nachfolgenden Spaziergang ohne Meinungskundgabe eingeladen. Dieser wurde mit 80 Personen unter Einhaltung der Sächsischen Corona-Schutzverordnung durchgeführt. Nachdem dieser am Kundgebungsort gegen 19:30 Uhr endete, verließen die Personen den Platz in unterschiedliche Richtungen. Versammlungs- und coronaschutzrechtliche Verstöße wurden den Einsatzkräften nicht bekannt. Im Bereich der Leipziger Innenstadt fanden in der Zeit von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr mehrere Versammlungen statt. In enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Versammlungsbehörde wurde die Versammlung mit dem Thema ?Gefangenschaft Armenier im Krieg zwischen Aserbaidschan und Berg Karabach? mit 70 Personen, die Versammlung ?Für unsere Freiheit der gesamten Menschheitsfamilie? mit bis zu 160 Personen sowie die Versammlung ?Monday on my mind?, die ebenfalls in der Spitze 160 Teilnehmer hatte, begleitet. Bei der Versammlung mit 70 Teilnehmern kam es zu keinen polizeilichen Feststellungen. Bei der zweitgenannten Versammlung hielten die Teilnehmer die Auflagen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung weitestgehend ein. Allerdings war hier ein mehrfaches Ansprechen der Teilnehmer durch die Versammlungsbehörde und Einsatzkräfte notwendig. Vereinzelt wurden Verstöße geahndet. Aus der Versammlung mit dem Thema ?Monday on my mind? heraus kam es zu einer tätlichen Beleidigung in Richtung des Teilnehmers einer anderen Versammlung. Eine Spontanversammlung der Teilnehmer aus der Versammlung mit dem Thema ?Für unsere Freiheit der gesamten Menschheitsfamilie?, um in Rufweite der Versammlung ?Monday on my mind? zu gelangen, wurde durch die Versammlungsbehörde abgelehnt. Durch den Einsatz von Unterstützungskräften der sächsischen Bereitschaftspolizei konnten ein Aufeinandertreffen der Teilnehmer nach Beendigung der Versammlungen verhindert werden. Neben 15 Verstößen gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung wurde eine Anzeige wegen tätlicher Beleidigung erstattet. Weiterhin wird der Verdacht des Gebrauchs gefälschter Atteste gemäß § 279 StGB in zwei Fällen geprüft. In den Stadtgebieten von Grimma, Colditz und Wurzen fanden Spaziergänge gegen die Coronaschutzmaßnahmen statt. In Grimma beteiligten sich circa 150 Personen, in Colditz circa 130 Personen und in Wurzen circa 120 Personen an den Spaziergängen. Weiterhin fand in Colditz eine Versammlung unter dem Motto ? loud statt out / Für Anstand & Solidarität? mit 25 Personen statt. Sowohl die Spaziergänge als auch die Versammlung verliefen weitgehend ohne Vorkommnisse. Es wurden einzelne Verstöße registriert und entsprechende Verfahren eingeleitet. (mh)

Neue Betrugsmasche - PM vom 11.03.2021

Stadtgebiet Leipzig und Taucha

ab 05.03.2021 bis 10.03.2021

In der vergangenen Woche kam es zu mehreren Betrugsfällen in den Leipziger Stadtteilen Gohlis-Nord und Mockau-West sowie in der Stadt Taucha. Dabei gaben sich Unbekannte als Spendensammler aus und baten um ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee. Unter diesem Vorwand wurden die Tatverdächtigen in die jeweilige Wohnung gelassen. In einem unbeobachteten Moment steckten diese dann Bargeld und Geldbörsen ein. Anschließend tranken sie das Getränk aus und verließen die Wohnung. Der Diebstahl wurde durch die Geschädigten erst später bemerkt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Diebstahl und Betrug aufgenommen. (fr)

Brennende Mülltonnen im Stadtgebiet Leipzig - PM vom 21.02.2021

Stadtgebiet Leipzig

19.02.2021, 23:00 Uhr bis 20.02.2021, 22:30 Uhr

Unbekannte steckten Freitagnacht im Zeitraum von 23:00 Uhr bis 01:00 Uhr in den Leipziger Stadtteilen Altlindenau, Volkmarsdorf und Zentrum-Süd auf unbekannte Art mehrere Restmüllbehälter und Papiertonnen in Brand. Gestern Abend wurden im Zeitraum von 18:45 Uhr bis 22:30 Uhr durch Unbekannte in den Stadtteilen Connewitz und Südvorstadt ebenfalls mehrere Restmüll- und Papierbehälter in Brand gesetzt. Die Mülltonnen konnten durch die Feuerwehr gelöscht werden, wurden aber teilweise stark beschädigt. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht abschließend beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Brand aufgenommen.

Polizeieinsätze anlässlich zweier Versammlungen in Leipzig - PM vom 22.01.2021

Stadtgebiet Leipzig

23.01.2021, zwischen 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Die Polizeidirektion Leipzig wird morgen zwei Einsätze zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und zur Durchsetzung des Versammlungsrechts in Verbindung mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung im Stadtgebiet Leipzig durchführen. Unter dem Motto ?Free Nawalny? wurde eine Versammlung im Zeitraum von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Bereich der Turmgutstraße angemeldet. Eine weitere Versammlung mit dem Motto ?Wir zahlen nicht für eure Krise? wurde im Zeitraum von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Bereich der Gewandhausseite auf dem Augustusplatz angemeldet. Die Polizeidirektion Leipzig wird durch Kräfte der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Es kann zu vereinzelten Verkehrsbehinderungen kommen. (cg)

Mehrere Betrugsfälle - PM vom 16.01.2021

Stadtgebiet Leipzig, Grimma, Borsdorf, Eilenburg, Zwenkau, Borna

15.01.2020, 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Gestern kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Leipzig zu mehreren Fällen von versuchten Betrügen zum Nachteil älterer Menschen. Unbekannte riefen die Geschädigten im Alter von 77 bis 96 Jahren an und gaben sich als Polizeibeamte oder Rechtsanwälte aus. Sie teilten den Geschädigten mit, dass ihre Kinder bzw. Enkel Verkehrsunfälle verursacht hätten. Zur Freilassung ihrer Familienangehörigen sollten sie Kautionen stellen. Die Geschädigten erkannten die Betrugsmaschen, sodass es in keinem Fall zum Vermögensschaden kam.

Mehrere Betrugsfälle - PM vom 13.01.2021

Stadtgebiet Leipzig, Markkleeberg, Taucha

12.01.2021

Fall 1: Gegen 19:30 Uhr klingelte gestern Abend das Telefon eines Bewohners (81) eines Altenheims im Leipziger Stadtteil Stötteritz. Der unbekannte Anrufer versprach dem Geschädigten einen Gewinn in Höhe von 38.000 Euro, wenn er eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 900 Euro zahlen würde. Der Senior, der den Betrugsversuch bemerkte, beendete das Gespräch, sodass es zu keinem Vermögensschaden kam. Fall 2: Gestern Mittag klingelte es in Taucha an der Haustür eines 86-Jährigen. Ein angeblicher Mitarbeiter einer Hilfsorganisation, der entsprechende Kleidung trug, gab an, dass er versuche neue Mitglieder zu werben. Der 86-Jährige gewährte dem Mann keinen Zutritt in das Mehrfamilienhaus und informierte die Polizei. Zu einem Schaden kam es nicht. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Betrugs wurden aufgenommen. Fall 3: Bei einer 91-jährigen Seniorin aus Markkleeberg klingelte gestern Vormittag gegen 10:15 Uhr das Telefon. Es meldete sich eine Frau, die ihr sagte, dass sie bei einem Gewinnspiel einen Preis in Höhe von 34.000 Euro gewonnen hätte. Zur Deckung der Transferkosten solle sie 1.000 Euro bezahlen um ihren Gewinn zu erhalten. Den Betrag sollte sie in Form von Gutscheinkarten zahlen. Über ein Familienmitglied wurde die Dame auf den Betrug hingewiesen, sodass es zu keiner Geldübergabe kam. Fall 4: Ein angeblicher Microsoft-Support Mitarbeiter rief gestern bei einem 42-Jährigen im Leipziger Stadtteil Leutzsch an. Nach mehreren Vorwänden, die der unbekannte Anrufer vorbrachte, welche die Unsicherheit seines auch dienstlich genutzten Laptops betrafen, gestattete ihm der Geschädigte den externen Zugriff auf seinen Laptop. Nach dem Gespräch mit einer Fachabteilung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Anruf höchstwahrscheinlich um einen Betrug handelte. Der 42-Jährige erstatte daraufhin Anzeige bei der Polizei. (sf)

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Ergänzungsmeldung zum Veranstaltungsgeschehen am 21. November 2020 in Leipzig - PM vom 22.11.2020

Stadtgebiet Leipzig

22.11.2020

Ergänzend zu den bereits in der Meldung der Polizeidirektion Nr. 551/20 vom 21.11.2020, 21:40 Uhr erfolgten Ausführungen hatten die Einsatzkräfte noch zwei Ereignisse zu lösen. Gegen 17:25 Uhr wurde durch eine Personengruppe bekannt, dass diese in Höhe des Barfußgässchens aus einem Wohnungsfenster mit einer Schusswaffe bedroht worden sein sollen. Durch die Staatsanwaltschaft Leipzig wurde diese Handlung als eine Bedrohung einklassifiziert und eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet. Dies machte einen Einsatz von lebEl-Kräften (Lebensbedrohliche Einsatzlagen) notwendig. Schlussendlich konnte eine Softairwaffe beschlagnahmt sowie eine mögliche Tatverdächtige gestellt werden. Gegen 18:14 Uhr beobachteten Einsatzkräfte im Bereich der Richard-Wagner-Straße, Höhe Höfe am Brühl eine unüberschaubaren Menschenmenge, aus der heraus eine am Boden liegende Person mehrfach gegen den Kopf getreten bzw. gesprungen wurde. Die geschädigte Person lag hilflos am Boden. Ein Polizeibeamter gab im Rahmen der Nothilfe einen Warnschuss in die Luft ab und beendete so die Tatausführung. Die Tatverdächtigen flüchteten unbekannt. Für den Geschädigten wurde ein Rettungsdienst hinzugezogen. Er wurde mit eher leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Zu beiden Tatgeschehen laufen die Ermittlungen. Weitere Angaben sind dazu aktuell nicht möglich. Die bekannte Straftatenanzahl hat sich mit aktuellem Stand auf 23 erhöht. So wird u. a. auch wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung, Beschädigung von fünf Dienstfahrzeugen, Raub und Beleidigungen ermittelt. Die Polizeidirektion Leipzig hat die Nacht über ihren Einsatz anlässlich des gestrigen Versammlungsgeschehens fortgesetzt. Heute 10:00 Uhr wurde der Einsatz beendet. Es gab in der Nacht keine Zwischenfälle, die sich dem Versammlungsgeschehen zuordnen lassen. Durch Raumschutzkräfte wurden im Stadtgebiet viele kleine Brände von zumeist Unrat entdeckt. Es entstand nur geringer Sachschaden. Mit Unterstützung aus sechs Bundesländern und der Bundespolizei sicherten 1.600 Einsatzkräfte das Versammlungsgeschehen in der Stadt ab. (oh)

- PM vom 07.11.2020

Stadtgebiet Leipzig

06. und 07.11.2020

Im Zusammenhang mit dem Demonstrationsgeschehen am heutigen Tag in Leipzig wurde bereits gestern Abend durch ?Köln ist aktiv? eine angezeigte Versammlung auf dem Marktplatz in Leipzig durchgeführt. Eine spontane Gegenkundgebung am Marktplatz wurde durch die Versammlungsbehörde positiv beschieden. Während des Versammlungsgeschehens waren bei ?Köln ist aktiv? über 200 Teilnehmer anwesend. An dem Gegenprotest nahmen etwa 100 Personen teil. Aufgrund von Auflagenverstößen (fehlende Mund-Nasen-Bedeckung und Nichteinhalten des gebotenen Mindestabstandes) aus der Versammlung ?Köln ist aktiv? wurde eine Anzeige gegen die Versammlungsleiterin gefertigt. Durch Einsatzkräfte der Polizei wurden die Verstöße gegen die Auflagen in Amtshilfe für die Versammlungsbehörde videografiert. Auf dem Augustusplatz wurde gestern in den frühen Abendstunden begonnen, Bühnentechnik für die angemeldete Versammlung ?Für die Freiheit? aufzubauen, obwohl zuvor vom Verwaltungsgericht Leipzig beschieden wurde, dass die Versammlung auf dem Gelände der Neuen Messe stattzufinden hat. Der weitere Aufbau wurde vor Ort untersagt und die vorgefahrenen Fahrzeuge entfernten sich vom Augustusplatz. Ein kleiner Teil der Anwesenden führte daraufhin eine Spontandemonstration bis heute Morgen 08:00 Uhr durch, die ohne Vorkommnisse verlief. In Connewitz wurden gegen 19:40 Uhr aus einer Spontandemonstration (circa 200 Teilnehmer) heraus Polizeibeamte mit Steinen und Pyrotechnik beworfen. Durch die Übergriffe in der Biedermannstraße/Herderstraße wurden drei Polizeibeamte verletzt. Einer der Verletzten ist nicht mehr dienstfähig. Es kam zu Sachbeschädigungen an mehreren Gebäuden im Bereich des Wiedebachplatzes und an mehreren Wohnhäusern. Weiterhin wurden neben Einsatzfahrzeugen auch Einsatzmittel beschädigt. In der vergangenen Nacht befanden sich Einsatzkräfte unter anderem in Connewitz, um weitere Straftaten zu verhindern. Nachdem durch das Sächsische Oberverwaltungsgericht vergangene Nacht beschieden wurde, dass die angemeldete Versammlung mit dem Motto ?Für die Freiheit? auf dem Augustusplatz stattfinden kann, fokussiert sich für die Polizei das Einsatzgeschehen auf die Innenstadt. Die besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte ist dabei der Umgang mit den Menschenmassen in Verbindung mit der Durchsetzung des Infektionsschutzes, der Gewährung der Versammlungsfreiheit und der Umgang mit der bereits in der vergangenen Nacht gezeigten Gewaltbereitschaft einzelner Gruppen.

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Versuchter Enkeltrick in sechs Fällen - PM vom 05.11.2020

Stadtgebiet Leipzig

04.11.2020, gegen 08:30 Uhr bis gegen 14:00 Uhr

Gestern ereigneten sich im Stadtgebiet Leipzig erneut mehrere Straftaten zum Nachteil älterer Menschen. In vier Fällen wurden die lebensälteren Geschädigten von Unbekannten angerufen und zur Zahlung von Geld aufgefordert. In einem Fall kam es zum versuchten Betrug an einer Haustür und in einem weiteren zur Übersendung einer Kurznachricht mit einer Zahlungsaufforderung. In keinem der Fälle waren die Unbekannten erfolgreich.

Mehrere Versammlungen im Stadtgebiet Leipzig - PM vom 20.09.2020

Stadtgebiet Leipzig

19.09.2020, gegen 15:00 Uhr bis 19:05 Uhr

Die Polizeidirektion Leipzig hat gestern mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei einen Polizeieinsatz zur Absicherung eines Versammlungsgeschehens durchgeführt. Die Versammlungen und Infostände, die für den 19. September angezeigt und genehmigt wurden, sind ohne größere Vorkommnisse in der Zeit von 15:00 Uhr bis 19:05 Uhr zu Ende gegangen. Am Connewitzer Kreuz begann gegen 14:30 Uhr die Versammlung ?Leipzig nimmt Platz? mit etwa 120 Teilnehmern. Nach dem Verlesen der Auflagen setzte sich der Aufzug um 15:07 Uhr in Bewegung und erreichte den Abschlussort (Markt) um 15:52 Uhr. Nachfolgend schlossen sich die 120 Teilnehmer der Kundgebung ?Querfront? Nein danke? am Marktplatz an, sodass eine Gesamteilnehmerzahl von 220 Personen zu verzeichnen war. Die Versammlung fand in dem Zeitraum von 15:30 Uhr bis 18:45 Uhr statt. Bei den Informationspunkten ?Querfront? Nein danke? in der Zeit von 15:30 Uhr bis 17:35 Uhr im Barfußgässchen, im Salzgässchen und am Markt waren Teilnehmerzahlen im unteren zweistelligen Bereich zu verzeichnen. An der Kundgebung ?Versammlung für die Freiheit?, die ebenfalls auf dem Marktplatz stattfand, nahmen circa 300 Personen teil. Während des stationären Teils der Versammlung kam es, mit Ausnahme eines Diebstahls einer Reichsflagge (Tatverdächtiger: m, 31, deutsch), zu keinen weiteren Störungen. Nach der Auftaktveranstaltung bewegte sich der Aufzug gegen 17:49 Uhr durch das Stadtgebiet. Gegen 18:50 Uhr erreichte der Aufzug wieder seinen Ausgangspunkt und wurde gegen 19:05 Uhr beendet. Die Versammlung des ADFC ?Kinder aufs Rad? am Augustusplatz begann um 15:00 Uhr mit einem Teilnehmerkreis von etwa 100 Personen. Der Aufzug setzte sich gegen 15:15 Uhr in Bewegung und endete um 16:00 Uhr am Ausgangsort.

Versuchter Enkeltrick in zehn Fällen - PM vom 18.08.2020

Stadtgebiet Leipzig und Umland

17.08.2020, zwischen 10:30 Uhr 17:45 Uhr

Am Montag kam es zu zehn versuchten Enkeltricks im Leipziger Stadtgebiet, Markranstädt, Naunhof, Delitzsch und Eilenburg. Im Laufe des Tages gaben sich die unbekannten Anruferinnen und Anrufer in allen Fällen als nahe Angehörige der Geschädigten im Alter zwischen 69 und 94 aus. Sie forderten während des Gesprächs die Übergabe von Bargeld in hohen Beträgen, indem sie jeweils verschiedene Notlagen vortäuschten. Die Opfer schenkten den Anrufern keinen Glauben, legten auf und verständigten die Polizei. Es entstand kein Schaden. Beamte der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Betrugs in zehn Fällen aufgenommen. (bh)

Versuchter Enkeltrick in zwölf Fällen - PM vom 05.08.2020

Stadtgebiet Leipzig und Umland

04.08.2020, gegen 11:30 Uhr bis gegen 15:00 Uhr

Gestern kam es zu zwölf versuchten Enkeltricks im Leipziger Stadtgebiet, Wiedemar, Schkeuditz, Knautkleeberg, Zwenkau, Naunhof, Brandis, Bennewitz und Borsdorf. Unter Schilderung von verschiedensten Motiven, wie Zahlung einer Geldstrafe für einen Verkehrsunfall, Kauf eines Autos oder einer Eigentumswohnung und anderen misslichen Lagen, gaben sich Unbekannte als Enkel oder gute Bekannte gegenüber den Geschädigten aus. Sie forderten am Telefon fünfstellige Geldbeträge bis zu 40.000 Euro. Keines der Opfer zwischen 68 und 91 (davon 10 weiblich und 2 männlich) Jahren ließ sich täuschen und übergab Bargeld. In den meisten Fällen handelte es sich um eine weibliche Anruferin. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Betruges in zwölf Fällen. (db)

Scheiben bei 15 Fahrzeugen eingeschlagen - PM vom 07.07.2020

Stadtgebiet Leipzig

06.07.2020, 18:45 Uhr 22:30 Uhr

Am gestrigen Abend wurden durch eine unbekannte Person bei insgesamt 15 geparkten Fahrzeugen in den Leipziger Stadtteilen Neustadt-Neuschönefeld, Volkmarsdorf und Anger-Crottendorf die Seitenscheiben eingeschlagen. Gestohlen wurde nichts. Die Gesamtschadenssumme kann noch nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. (sf)

Sieben Anrufe und zwei Hausbesuche ? Rentner wurden in Leipzig belästigt und bestohlen - PM vom 09.10.2019

Stadtgebiet Leipzig

08.10.2019, zwischen 11:30 Uhr und 16:00 Uhr

Über den Dienstag hinweg wurden mehrere Rentner in Leipzig geradezu von betrügerischen Anrufern belästigt. Insgesamt sind der Polizeidirektion am gestrigen Tag elf Betrugsversuche zum Nachteil älterer Menschen bekannt geworden. Neun ereigneten sich im Stadtgebiet von Leipzig. So begann die Serie gegen 11:30 Uhr, als eine unbekannte Anruferin sich als Nichte bei einem 88-Jährigen Mann aus Schönefeld ausgab und erklärte, sie habe Probleme beim Amtsgericht Leipzig und bräuchte dringend finanzielle Unterstützung. Hierfür würde es ihr schon genügen, wenn sie von dem 88-Jährigen einen 35.000 Euro-Zuschuss erhalten würde. Der Rentner erklärte der angeblichen Nichte, er habe kein Geld und verneinte auch ihre Anfragen nach Wertgegenständen und Schmuck im Haus, bevor er das Gespräch beendete. Die Geschichte mit den finanziellen Nöten beim Amtsgericht wiederholte sich dann noch mindestens viermal. In diesen Fällen rief ebenfalls eine weibliche Stimme bei älteren Damen und Herren (w 74, w 75, w 80, m 80) an und erklärte, sie hätte Probleme am Amtsgericht. Gegen 12:45 Uhr meldete sie sich bei einer 75-jährigen Frau im Leipziger Zentrum, ließ die Anruferin glauben, sie sei die Tochter des Neffen und wolle eine Immobilie kaufen, wofür sie viel Geld bräuchte. Kurz darauf meldete sich die Anruferin bei einer ebenfalls 75-Jährigen in Leipzig-Lößnig und meinte, sie sei ?Nadine? aus Magdeburg. Sie wolle dort eine Wohnung kaufen und hätte nun Probleme mit der Gerichtskasse, weswegen sie 15.000 Euro bräuchte. Auch in diesem Fall beendete die Angerufene vorzeitig das Gespräch. Gegen 13:20 Uhr belästigte die Anruferin dann eine 80-Jährige in Leipzig-Mockau und forderte 25.000 Euro. Sie hätte Schwierigkeiten am Amtsgericht, die sie jedoch nicht näher am Telefon beschreiben wollte. Nicht müde werdend versuchte es die Anruferin dann gegen 16:00 Uhr bei einem 80-jährigen Mann in Leipzig-Liebertwolkwitz und forderte gar 68.000 Euro. Nachdem der Rentner ihr mehrfach gesagt hatte, dass er nicht so viel Geld besäße, drängte sie ihn danach, ihr zu sagen, auf welcher Bank er sein Konto hätte. Letzten Endes legte der 80-Jährige auf. Zusätzlich meldete sich gegen 14:00 Uhr ein angeblicher ?Enkel? bei einer 88-Jährigen in Gohlis und sagte, er bräuchte 11.000 Euro für einen Hauskauf. Einen weiteren Versuch unternahm eine unbekannte Anruferin gegen 15:30 Uhr in Leipzig-Schönau bei einer 81-jährigen Rentnerin, von der sie mehrere tausend Euro oder Schmuck und Wertgegenstände forderte. Auch in diesem Fall beendete die Angerufene das Gespräch mit dem Wissen, eine Betrügerin an der Strippe zu haben. Ob es sich bei allen Anrufen um ein und dieselbe Täterin handelte, wird nun Aufgabe der Ermittler sein. Unabhängig von diesen Anrufen kam es jedoch auch zu zwei ?Hausbesuchen? bei älteren Leuten in Leipzig. Im ersten Fall ?besuchte? ein angeblicher Antikhändler ein Ehepaar in Sellerhausen-Stünz. Der Händler erklärte, dass er auf der Suche nach altem DDR-Geld, Münzen, Orden und Antiquitäten sei. Neugierig ließ der Mann (87) den selbsternannten Händler in die Wohnung und zeigte ihm mehrere Münzen, Geldscheine, einige Orden und einen Ledermantel aus DDR-Zeiten. Der Fremde erklärte dem Ehepaar am Ende, dass er ihnen die Gegenstände zu einem Wert von 36.000 Euro abkaufen würde. Jedoch wolle er auch etwas daran verdienen und verlangte zusätzlich im Austausch 600 Euro. Ursprünglich wollte er das Geld gleich in Empfang nehmen, danach zur Bank gehen, wiederkommen und dem Paar die 36.000 Euro geben. Der Hartnäckigkeit seiner Ehefrau hat der Rentner es zu verdanken, dass dem angeblichen Antiquitätenhändler kein Geld gegeben wurde. Sie bestand nämlich darauf, dass der Fremde zuerst das Geld hole und danach würde er die 600 Euro erhalten. Der Fremde druckste rum, telefonierte und erklärte, er habe jemanden beauftragt, das Geld zu besorgen. Er werde in etwa einer Stunde zurückkommen. Gesagt und nicht getan: Der ?Händler? kam nicht wieder, woraufhin das Ehepaar die Polizei informierte. Den Fremden beschrieben sie wie folgt:

  • ca. 1,65 m groß
  • scheinbares Alter: 40 - 45 Jahre
  • untersetzte Statur
  • normales Gesicht
  • hellbraune Hautfarbe
  • kein Bart
  • schwarzes, glattes, kurzes Haar
  • dunkle Augen
  • trug einen schwarzen Parka, eine helle Stoffhose, dunkelbraune Halbschuhe und eine kleine Handgelenkstasche.
Erfolgreich waren dagegen zwei Betrüger, die bei einer älteren Dame (82) in Leipzig-Lößnig vorstellig wurden. Die unbekannten Täter gaben sich als Kriminalbeamte aus und erklärten, dass in ihre Wohnung eingebrochen sei, als sie nach Hause kam. Ein Nachbar hätte die offene Wohnungstür entdeckt und die Polizei gerufen. Nun wollten die Fremden mit der 82-Jährigen in ihre Wohnung und kontrollieren, ob etwas gestohlen sei. Überzeugt davon, dass es sich bei den Fremden um Polizisten handelte, ließ die 82-Jährige die Männer in ihre Wohnung und zeigte ihnen ihren Schmuck. Nachdem sie selbst sich davon überzeugt hatte, dass nichts gestohlen worden war, half ihr einer der Männer dabei, den Schmuck wieder wegzuräumen. Kurz darauf verließen die Betrüger die Wohnung. Mit einem merkwürdigen Gefühl im Bauch kontrollierte die Rentnerin ihren Schmuck danach noch einmal und stellte fest, dass fünf Goldringe, die sie eben noch gesehen hatte, fehlten. Diese hatte der Mann offensichtlich beim ?Behilflichsein? eingesteckt. Erschrocken ob dieser Erkenntnis informierte die Betrogene die Polizei. Die Männer konnte sie wie folgt beschreiben: Beide waren zwischen 35 und 40 Jahren alt und etwa 1,80 m groß und von schlanker Gestalt. Einer der beiden war von südländischem Typ, dunkel gekleidet und trug eine schwarze Stoffhose. Auffällig an ihm waren vor allem seine starken, schwarzen Augenbrauen. Der andere Mann war augenscheinlich ein Deutscher und sprach mit norddeutschem Dialekt. Er war ebenfalls dunkel gekleidet und trug eine Stoffhose. Zudem besaß er eine Glatze. Die Polizei ermittelt in allen Fällen wegen versuchtem Betrug und im letzten Fall wegen Diebstahl. Diese gehäuft auftretenden Anrufe mit betrügerischer Absicht, vor allem bei älteren Menschen, zeigen, wie wichtig es ist, über diese Masche aufzuklären und zu berichten. Die Polizei warnt auch weiterhin vor derartigen Anrufen und empfiehlt eine gesunde Skepsis gegenüber Menschen, die sich als Verwandte ausgeben und plötzlich horrende Bargeldsummen für eine Notlage fordern. Seien Sie vorsichtig, fragen Sie nach und lassen Sie vor allem keine Fremden in Ihre Wohnung! Sollten Sie Opfer eines solchen Betruges geworden sein, sei es auch nur im Versuch, so informieren Sie bitte auf jeden Fall die Polizei! (KG)

Von Bier, Gewürzgurken und Flachbildschirm bis hin zu Radieschen - PM vom 28.08.2019

Stadtgebiet Leipzig

27.08.2019; ab 12:15 Uhr bis gegen 13:30 Uhr und 28.08.2019, gegen 03:00 Uhr

Die Liste der aus Geschäften gestohlenen Lebens- und Genussmittel ist lang. So ließ ein Dieb (44) gestern Mittag aus einem Einkaufsmarkt im Leipziger Zentrum zwei Energie-Drinks, eine Flasche Eierlikör, ein Glas Gewürzgurken und Radieschen mitgehen. Ein anderer Langfinger (34) ?stibitzte? indes aus einem Theklaer Einkaufsmarkt insgesamt 18 Energiedrinks eines namhaften Herstellers. Wiederum konnte in der Leipziger Innenstadt ein Diebesduo (16 m; 18 m) ertappt werden, als es aus dem Warenregal zwei Packungen Munition für Softairwaffen im Wert von 2,58 Euro und einen Duft von Lacoste im Wert von 56,75 Euro nahm, beides in die Hosentaschen steckte und an der Kasse vorbeilief, ohne zu bezahlen. Doch standen beide Langfinger schon unter Beobachtung der Ladendetektive, welche die beiden nach dem Kassenbereich festhielten und anschließend der Polizei übergaben. Im heute Morgen (28.08.2019, gegen 03:00 Uhr) vorerst zuletzt bekannt gewordenen Fall ertappten Polizisten einen 32-Jährigen, der auf seinem Handwagen insgesamt sechs originalverpackte Flachbildfernseher des Herstellers Samsung transportierte. Angesichts der Umstände lag der Verdacht nahe, dass es sich um Diebesbeute handelte, weshalb die Geräte im Wert von 3.000 Euro zur Eigentumssicherung in Verwahrung genommen wurden. Den 32-Jährigen nahmen die Polizisten vorläufig fest. Sowohl gegen ihn, als auch gegen die sonstig genannten Diebe hat die Polizei ein Strafverfahren eingeleitet. (MB)

Falscher Polizist, Mitarbeiter der ECB & Co. - PM vom 09.08.2019

Stadtgebiet Leipzig

08.08.2019, gegen 11:00 Uhr bis gegen 19:45 Uhr

Im Laufe des gestrigen Nachmittags versuchten Unbekannte in mindestens acht Fällen Bargeld von älteren Herrschaften zu erschleichen, indem sie sich als Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank bzw. als Polizist ausgaben. Damit zeigt sich einmal mehr, dass das Thema trotz des Fahndungserfolges der Leipziger Polizei, über welches die Pressestelle am Mittwoch den 7. August unter der Überschrift ?Falschem Polizist wurde das Handwerk gelegt? berichtete, brandaktuell ist und bleibt. Gestern riefen die unbekannten Täter nun Bewohner verschiedener Leipziger Stadtteile an und erzählten den Damen und Herren im

Wahlplakate beschmiert und zerstört - PM vom 06.05.2019

Stadtgebiet Leipzig

04.05.2019 bis 05.05.2019

In der Leipziger Südvorstadt wurde am Samstag durch mehrere Hinweisgeber bekannt, dass eine Gruppe von bis zu acht Personen in die August-Bebel-Straße/Ecke Arndtstraße Wahlplakate von Laternen abreißen würden. Hier handelte es sich um mehrere Wahlplakate der Parteien B/90/Die Grünen und der FDP. Teils hingen die Plakate noch defekt an einer Lampe im Kreuzungsbereich, wo diese angebracht waren, einige lagen auf dem Gehweg. Am Sonntag zog ebenfalls eine Gruppe von fünf bis sieben Personen durch den Stadtteil Lößnig und rissen Wahlplakate von CDU und AfD von den Laternen. Im Bereich der Bornaischen Straße, zwischen den Querstraßen Liechtensteinstraße und Giebnerstraße, wurden insgesamt 18 heruntergerissene Wahlplakate festgestellt. Es handelte sich dabei um Plakate von SPD (7 beschädigte Wahlplakate), AfD (5 beschädigte Wahlplakate), Die Linke (4 beschädigte Wahlplakate), CDU (1 beschädigtes Wahlplakat) und Bündnis90/Die Grünen (1 beschädigtes Wahlplakat). Einzelheiten zu den unbekannten Tätern und der Höhe des Sachschadens liegen der Polizei noch nicht vor. (Vo)

?Hundenase?, Geocacher und Cop entdeckten Depots - PM vom 14.03.2019

Stadtgebiet Leipzig

13.03.2019, gegen 17:30 Uhr ? 21:50 Uhr

Das Entlüftungsrohr eines Springbrunnens, der Deckel eines Stromkastens, der Hosensaum eines 16-Jährigen, ein Fahrradkorb oder eine am Baum befestigte Dose im ?Stadtwald? ? nirgends waren versteckte Betäubungsmittel sicher. Ein kleiner Spaziergang mit Hund ?Cube? brachten trotz einfallsreicher Verstecke mehrere Tütchen verdächtiger Substanzen im Bürgermeister-Müller-Park zu Tage. So führte die feine Spürnase seine Begleiter, beides Polizisten, geradewegs zu einem Stromkasten unter dessen Dach ein Tütchen mit einem grünlichen Gemisch versteckt war. Gleich darauf zeigte er ein weiteres Versteck in einem Gebüsch und schon wenig später eines im Entlüftungsrohr des Brunnens am Schwanenteich an. Zu guter Letzt fand er auch die in einem Fahrradkorb abgelegten vier kleine Päckchen, die ebenfalls mit verdächtigen Substanzen gefüllt waren. Im Hosensaum eines 16-Jährigen fanden Polizisten fast zur selben Zeit betäubungsmittelähnliche Substanzen. Diese stellten sie sicher, zudem erteilten sie dem Jugendlichen einen Platzverweis und eröffneten ein Ermittlungs-verfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Doch noch war es nicht vorbei: Auch in einer Dose, befestigt an einem Baum im Leipziger Auwald erbeutete ein ambitionierter Geocacher einen Schatz, den er so nicht erwartete hatte. Als er die Dose öffnete, fand er neben betäubungsmittel-ähnlichen Substanzen auch eine Waage und Bargeld. Er informierte die Polizei, die allesamt sicherstellte. In allen Fällen sind Ermittlungsverfahren eröffnet. (MB)

- PM vom 06.11.2018

Stadtgebiet Leipzig

05.11.2018; 08:00 Uhr ? 18:15 Uhr

Innerhalb weniger Stunden brachen Diebe in insgesamt neun Autos, die in verschiedenen Stadtteilen Leipzigs parkten, ein. Sie hatten es auf die im Fahrzeuginneren aufbewahrten Wertgegenstände abgesehen und erbeuteten aus insgesamt sechs Mercedes Sprintern, einem Fiat Panda und einem Skoda Oktavia eine Vielzahl an Dingen, so u. a. Handtaschen und Rucksäcke samt Ausweise, Kreditkarten, Schlüssel, ein Tablet, Telefone, einen Laptop und mehrere Portmonee. Selbst Werkzeuge und eine komplette Fotoausrüstung erlangten die Diebe auf diese Weise. Lediglich beim Einbruch in den siebenten Mercedes Sprinter gingen die Diebe leer aus. In allen Fällen hat die Polizei die Ermittlungen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall aufgenommen. Insbesondere die Prüfungen, wie die Diebe in die Autos gelangen konnten, stehen dabei im Fokus. Immerhin waren die meisten Transporter von den Dieben ohne offensichtlich erkennbare Einbruchsspuren geöffnet worden. Nur vom Fiat und vom siebenten Mercedes Sprinter waren die Seitenscheiben eingeschlagen. (MB)

Motorräder hoch im Kurs - PM vom 24.08.2018

Stadtgebiet Leipzig

22.08.2018,20:30 Uhr bis 23.08.2018, 08:45 Uhr

In der Nacht zum Donnerstag verschwanden insgesamt drei Motorräder aus dem Leipziger Stadtgebiet. So hatten es Diebe auf die Suzuki V-Strom mit dem amtlichen Kennzeichen

- PM vom 17.08.2018

Stadtgebiet Leipzig

16.08.2018, vormittags (Feststellzeit)

Zwei Autos und ein Motorrad verschwanden in der Nacht zum Donnerstag aus dem Stadtgebiet Leipzig. So stahlen Diebe vom Fahrbahnrad der Tarostraße einen Mazda CX 5 und aus der Telemannstraße einen Mazda 3. Den Wert der Autos schätzten die Besitzer auf 30.000 Euro bzw. 24.000 Euro. Das Motorrad indes, eine Honda Montesa FMX 650, mit einem Zeitwert von 3.000 Euro stahlen die Langfinger aus der Reichelstraße, wo es am Fahrbahnrand parkte. In allen Fällen hat die Soko ?Kfz? die Ermittlungen aufgenommen und die Fahrzeuge zur Fahndung ausgeschrieben. (MB)

?Kommissar Schwarz? wieder im Stadtgebiet Leipzig aktiv - PM vom 13.07.2018

Stadtgebiet Leipzig

12.07.2018, von 10:00 Uhr ? 15:30 Uhr

In sechs weiteren Fällen ermittelt nun die Leipziger Kripo wegen des Verdachts der Amtsanmaßung und versuchten Betruges, denn im Laufe des gestrigen Tages rief ein Unbekannter bei wenigstens sechs Familien im Leipziger Stadtgebiet an, gab sich als ?Kommissar Schwarz? aus, um so durch Ausfragen an wichtige Informationen über deren Vermögenssituation und Banking-Verhalten zu gelangen. Als Legende erklärte er, dass es im jeweiligen Wohnviertel vermehrt Einbrüche gegeben habe, ein Täter festgenommen worden sei und einer dieser sogar eine Pistole und Notizen zu den jeweiligen Personen bei sich getragen haben soll. Die Reaktionen der Angerufenen waren auf die ?Enthüllungen? unterschiedlich:

Komplexkontrollen in öffentlichen Verkehrsmitteln - PM vom 11.06.2018

Stadtgebiet Leipzig

09.06.2018, 20:00 Uhr ? 10.06.2018, 02:30 Uhr

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zwischen den Leipziger Verkehrsbetrieben und der Polizeidirektion Leipzig zur Erhöhung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr fand am Samstagabend eine gemeinsame Komplexkontrolle durch Polizeibeamte der Polizeidirektion Leipzig und Mitarbeitern des Leipziger Service Betriebes in Bussen und Bahnen statt. Neben dem Ergebnis der Kontrollen (69 x Erschleichen von Leistungen und der Realisierung eines bestehenden Haftbefehls gegen eine Person) war das Ziel, das Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger in den öffentlichen Verkehrsräumen durch die Anwesenheit von uniformierten Polizeibeamten zu erhöhen. ?Busse und Straßenbahnen gehören zu den sichersten Verkehrsmitteln in der Stadt. Dennoch erleben Fahrgäste manchmal ein Gefühl der Unsicherheit. Sichtbare Polizisten in der Stadt sind die beste Prävention. Das gilt auch für die Fahrgäste der Leipziger Verkehrsbetriebe. Es sollte der Anspruch sein, dass sich Menschen hier zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher fühlen können. Die Polizeidirektion Leipzig und die Leipziger Verkehrsbetriebe streben dieses Ziel trotz weiterer vielfältiger Aufgaben an?. (Vo)

Fortführung der Komplexkontrollen im Stadtgebiet Leipzig - PM vom 17.05.2018

Stadtgebiet Leipzig

16.05.2018, 15:00 Uhr bis 23:00 Uhr

In den gestrigen Nachmittags- und Abendstunden führte die Polizeidirektion Leipzig ? im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Leipzig-Zentrum ? eine weitere Komplexkontrolle durch, an welcher Kollegen der Bundes- und sächsischen Bereitschaftspolizei beteiligt waren. Die maßgebliche Zielrichtung bestand abermals in der Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität, wobei die Eisenbahnstraße, der Otto-Runki-Platz, das Rabet und die hauptbahnhofsnahen Parkanlagen besonders im Fokus standen. So konnten vierbeinige Spürnasen und die scharfen Augen ihrer zweibeinigen Kollegen u. a. in der Grünanlage am Schwanenteich und in Pflanzungen vor dem ehemaligen Hotel ?Astoria? mehrere, von Straßendealern angelegte Rauschgiftdepots entdecken. Die darin lagernden (vermutlichen) Betäubungsmittel waren unterschiedlicher Art ? die Nachfrage bestimmt bekanntlich das Angebot, welches nunmehr dank Sicherstellung etwas verknappt ist. Parallel erfolgten zahlreiche Identitätsfeststellungen (54) und Durchsuchungen von Personen bzw. ihrer mitgeführten Sachen, welche wiederum einzelne Strafanzeigen (ausländerrechtliche Delikte, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz) gegen konkrete Tatverdächtige nach sich zogen. Aufgrund der polizeilichen Präsenz und wohl auch nicht zuletzt der Witterung geschuldet verloren die benannten Örtlichkeiten bis etwa 20:00 Uhr sichtlich an Attraktivität für Straßendealer und kaufwillige Betäubungsmittelkonsumenten. Daher wurden die Einsatzkräfte in der Folge auch zur Bewältigung der sonstigen Einsatz- und Auftragslage der Polizeidirektion Leipzig verwendet. (St)

Fluchtfahrt endete an Hauswand der Polizei - PM vom 14.11.2017

Stadtgebiet Leipzig

14.11.2017; 01:50 Uhr

In der Nacht zum Dienstag, gegen 01:50 Uhr, wollten Polizeibeamte einen VW Golf kontrollieren. Der Fahrer entzog sich jedoch der Kontrolle und versuchte, den Beamten zu entkommen. Zuerst ignorierte er lediglich die Anhalte-Zeichen und setzte die Fahrt im zulässigen Tempo fort. Dann beschleunigte er aber und versuchte, mit stark überhöhter Geschwindigkeit zu entkommen. Die Verfolgungsfahrt führte durch die Stadtteile Volkmarsdorf, Schönefeld, Zentrum, Gohlis, Eutritzsch. In Eutritzsch kollidierte das flüchtende Fahrzeug mit einem Straßenschild, welches gegen einen vorbeifahrenden Streifenwagen geschleudert wurde. Mehrfach wurde versucht, den Golf durch Fahrzeug-Sperren zum Halten zu bewegen, was jedoch nicht gelang. Die Flucht endete gegen 02:20 Uhr an der Polizeidirektion, wo der Fahrer einmal mehr versuchte, über den Fußweg zu entkommen und gegen die Hauswand des Polizei-Gebäudes prallte. Am Steuer saß ein 46-Jähriger, der keine Fahrerlaubnis hatte und offensichtlich unter Einwirkung von Betäubungsmittel stand. Das Fahrzeug stand nach einem Diebstahl zur Fahndung. Während der Fahrt hatte der Fahrer noch zwei Streifenwagen gestreift und dadurch beschädigt. Der Gesamtschaden liegt im oberen vierstelligen Bereich. Es wurden keine Personen verletzt. Der 46-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Eine Haftprüfung folgt derzeit. Über diese wird im Laufe des Tages entschieden. (Ber)

Autos wieder hoch im Kurs Zeit: 02.10.2017; 20:00 Uhr ? 03.10.2017; 21:30 Uhr - PM vom 04.10.2017

Stadtgebiet Leipzig

In der Nacht zum Dienstag und im Laufe des Feiertages verschwanden erneut Autos jedweder Couleur aus Leipzigs Straßen. So hatten es Diebe Am Schaukelgraben auf einen weißen BMW X3 im Wert von ca. 27.000 Euro, in der Ringstraße auf einen weißen Toyota Prius im Wert von ca. 20.000 Euro und in der Gundorfer Straße auf einen Toyota Lexus im Wert von ca. 37.000 Euro abgesehen. Vom Parkplatz eines Baumarktes in der Chemnitzer Straße verschwand innerhalb weniger Minuten ein grüner Chrysler Voyager mit einem Zeitwert von 4.000 Euro. Der Besitzer hatte das Auto dort Dienstagnachmittag in der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 15:45 Uhr abgestellt. In allen Fällen schrieb die Polizei die Autos zur Fahndung aus. Die Soko ?Kfz? des Landeskriminalamtes indes hat die Ermittlungen aufgenommen. (MB)

02.10.2017; 20:00 Uhr ? 03.10.2017; 21:30 Uhr
Ort: Stadtgebiet Leipzig

In der Nacht zum Dienstag und im Laufe des Feiertages verschwanden erneut Autos jedweder Couleur aus Leipzigs Straßen. So hatten es Diebe Am Schaukelgraben auf einen weißen BMW X3 im Wert von ca. 27.000 Euro, in der Ringstraße auf einen weißen Toyota Prius im Wert von ca. 20.000 Euro und in der Gundorfer Straße auf einen Toyota Lexus im Wert von ca. 37.000 Euro abgesehen. Vom Parkplatz eines Baumarktes in der Chemnitzer Straße verschwand innerhalb weniger Minuten ein grüner Chrysler Voyager mit einem Zeitwert von 4.000 Euro. Der Besitzer hatte das Auto dort Dienstagnachmittag in der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 15:45 Uhr abgestellt. In allen Fällen schrieb die Polizei die Autos zur Fahndung aus. Die Soko ?Kfz? des Landeskriminalamtes indes hat die Ermittlungen aufgenommen. (MB)

Dringend Zeugen gesucht! - PM vom 29.08.2017

Stadtgebiet Leipzig,

22.08.2017, 19:25 Uhr

Zu der vom 23. August 2017 gefertigten Pressemitteilung der Polizeidirektion Leipzig unter der Überschrift:

Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung - PM vom 31.07.2017

Stadtgebiet Leipzig

30.07.2017

Unbekannte Täter drangen gewaltsam in ein leer stehendes Haus in der Löbauer Straße ein. Anschließend betraten sie das Objekt und brachten an den Fenstern zwei Transparente (180 cm x 200 cm; 80 cm x 120 cm) an. Diese hatten die Aufschrift: ?Besetzt bleibt besetzt? und ein Buchstabe ?N? im Kreis. Desweiteren hinterließen sie Flugblätter mit Bezug zum ?Black Triangel?. In der Eisenbahnstraße wurde der Polizei ebenfalls bekannt, dass hier in zwei leer stehenden Häusern durch Unbekannte Plakate bzw. Transparente angebracht wurden. ?Besetzt - symbolischer Stuhl, Aufwertung und Ausgrenzung Hand in Hand wir nehmen uns den Leerstand?. ?Besetzen statt ? kaputt db besitzen ? wir bleiben dran.? ?Stoppt Deportation ... no Border ... no Nation?. In der Arno-Nitzsche-Straße wurden mehrere Gebäude und Werbeplakate mit verschiedenen Graffitischmierereien besprüht. Hier stand zu lesen: ?Triangle verteidigen? Tag X +1 Wiedebachplatz 18:00 Uhr, ?Triangel bleibt - sonst Steinschlag? ?Triangel ist unser Haus! Finger weg! Triangel bleibt?. In allen Fällen befanden sich keine Personen in den leer stehenden Objekten. (Vo)


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