Polizeibericht für Colditz und Umgebung

Ungewöhnliche Beute - PM vom 16.02.2018

Borna (Kesselshain), Kesselshain

14.02.2018, 23:00 Uhr bis 15.02.2018, 08:00 Uhr

Am Donnerstagmorgen erhielt der Inhaber (60) einer Gaststätte von seinem Nachbar eine unschöne Nachricht. Danach machte sich der 60-Jährige umgehend auf den Weg zu seiner Gaststätte. Wie er dann mit eigenen Augen feststellen musste, wurde das Fenster von einem Gastraum aufgebrochen. Desweiteren war im Tresenbereich des Wirtshauses alles durchwühlt. Merkwürdig war, dass alles, was Wert besaß, von den unbekannten Tätern zurückgelassen und nur die Registerkasse eingesteckt wurde. In der Kasse befand sich jedoch kein Bargeld. Trotzdem befindet sich der momentane Gesamtsachschaden im unteren vierstelligen Bereich. (St)

Zeugen gesucht! - PM vom 16.02.2018

Borna, Ortsverbindung Zedtlitz nach Neukirchen

14.02.2018, ca. 09:00 Uhr

Am Mittwoch kam es auf der Ortsverbindung zwischen Zedtlitz und Neukirchen zu einem Verkehrsunfall. Etwa 200 Meter nach dem Ortsausgang Zedlitz überholte ein grüner Volkwagen-Polo einen blauen Ford-Transit. Sein waghalsiges Überholmanöver musste der 23-Jährige VW-Fahrer aufgrund von Gegenverkehr abbrechen und kollidierte dabei mit dem blauen Transporter. Der Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen wird derzeit auf ca. 3.500 Euro geschätzt.

Frau schwer verletzt ? Zeugenaufruf m. d. B. u. V. - PM vom 15.02.2018

Belgershein, S 38, ca. 500 Meter vor Ortseingang Köhra

14.02.2018, 06:45 Uhr

Ein/e Autofahrer/in befuhr die S 38 von Threna in Richtung Köhra, Etwa 500 Meter vor dem Ortseingang Köhra überholte er/sie einen vor ihm fahrenden Regionalbus (Fahrer: 55) trotz Gegenverkehrs. Der entgegenkommende Fahrer (62) eines Mitsubishi leitete sofort eine Gefahrenbremsung ein, um nicht frontal mit dem Pkw zusammenzustoßen. Die Fahrerin (61) des dahinter fahrenden Fiat fuhr auf den Mitsubishi auf. Beim Auffahrunfall verletzten sich der 62-Jährige leicht und die 61-Jährige schwer. Sie wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der/die unbekannte Autofahrer/in, vermutlich mit einem silbernen Citroen Xsara unterwegs, fuhr pflichtwidrig weiter. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. Polizeibeamte des Verkehrsunfalldienstes ermitteln wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung.

Falscher Polizist II - PM vom 14.02.2018

Naunhof, Wilhelm-Külz-Straße

13.02.2018, gegen 12:00 Uhr

Um die Mittagszeit meldete sich ein Unbekannter und gab sich gegenüber einer 88-jährigen Hausbewohnerin als ?Polizeibeamter? aus. Er wollte ?Kontrollen? im Haus der Frau durchführen. Die ältere Dame holte sich Hilfe. Als sie mit einem Mann erschien, verschwand der Unbekannte vom Grundstück. Anschließend erstattete sie Anzeige. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Verkehrsunfall mit einem zweiten Fahrzeug? - PM vom 13.02.2018

Frohburg, OT Greifenhain, Frauendorfer Straße

12.02.2018, 15:30 Uhr

Eine 18-jährige Fahrerin eines Audi A 3 fuhr die Frauendorfer Straße entlang. Nach ihren Aussagen kam ihr auf der Fahrbahnmitte ein dunkles Fahrzeug entgegen. Es fing zu diesem Zeitpunkt an leicht zu ?grieseln?. Sie wollte daher diesem unbekannten Fahrzeug ausweichen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Grundstücksbegrenzung. In der Folge überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach liegend zum Stehen. Berührung mit dem unbekannten Fahrzeug gab es nicht. Die Eigentümer des Grundstückes vernahmen diesen Unfall und informierten umgehend die Rettungskräfte und die Polizei. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Frohburg und Greifenhain waren ebenfalls am Unfallort. Die 18-Jährige verletzte sich dabei und wurde in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Am Fahrzeug und an der Grundstücksbegrenzung entstand Sachschaden in bisher unbekannter Höhe. Während der Unfallaufnahme und den ersten geführten Ermittlungen machte sich eine weitere Nachbarin bemerkbar. Auch diese hatte zusammen mit ihrem Freund den Unfall akustisch wahrgenommen und beide liefen auf die Straße. Hier bemerkten sie, dass am Unfallauto ein silberfarbenes Fahrzeug stand. Am Steuer saß ein Mann. Die Nachbarin forderte den Fahrer auf, den Rettungsdienst zu rufen. Das tat er anscheinend nicht und fuhr weiter. Die Straße war bis 17:50 Uhr komplett gesperrt. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Unter Drogen vor der Polizei geflohen - PM vom 12.02.2018

Grimma, Nerchauer Straße

11.02.2018, gegen 19:00 Uhr

Am 11. Februar fischte ein 20-jähriger Wermsdorfer eine Anordnung des Landratsamtes Nordsachsen aus seinem Briefkasten, in dem die Entziehung seiner Fahrerlaubnis angeordnet wurde, der Grund? Mehrfaches Fahren unter Drogen ? Nun wäre die nächstliegende Handlung nicht gerade die gewesen, erneut Chrystal zu ?tanken? und danach auf eine ?Spritztour? in den Wagen zu springen. Doch genau das tat der 20-Jährige. Auf dieser Tour sollte er dann kurz vor 19:00 Uhr in Grimma an der Leisniger Straße von einer Streife der Polizei gesehen worden sein. Da das Fahrzeug ? ein roter Opel Corsa mit Oschatzer Kennzeichen ? samt Fahrer den Streifenpolizisten bereits bekannt war, entschlossen sie sich kurzerhand, den Wagen einer Kontrolle zu unterziehen. Und auch an dieser Stelle handelte der 20-Jährige nicht pflichtgemäß: Er gab Gas und floh vor den Beamten in halsbrecherischem Tempo. Dabei führte ihn sein Weg nicht nur auf Gegenfahrbahnen, sondern ebenso auf einen Radweg und eine angrenzende Grünfläche. Es blieb dem reinen Zufall überlassen, dass hierbei niemand zu Schaden kam und sich obendrein in diesem Moment keine Person auf dem Weg befand. Nur gemeinsam mit einem zweiten Team der Grimmaer Polizei konnte der Opel letztlich gestoppt werden. Der 20-Jährige wurde befragt und gab schlussendlich zu, am selben Tag Drogen konsumiert zu haben und eigentlich schon gar keinen Führerschein mehr zu besitzen. Dabei zeigte er den Beamten auch den Brief des Landratsamtes. Ein Schnelltest auf Drogen sprang positiv auf Amphetamine an. Ein Blick ins Innere des Fahrzeuges offenbarte dann noch einen Teleskopschlagstock, der durch die Beamten sichergestellt wurde. Nach einer Blutentnahme im Krankenhaus und der erkennungsdienstlichen Behandlung konnte der 20-Jährige wieder seiner Wege gehen ? allerdings ohne sein Fahrzeug. Der Opel wurde sicher abgestellt, den Schlüssel hatte die Polizei sichergestellt. Denn Autofahren darf der 20-Jährige nun auf längere Zeit nicht mehr. Gegen ihn wird darüber hinaus wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis unter berauschenden Mitteln und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. (KG)

Ehemann tötete seine Frau - PM vom 09.02.2018

Borna, Witznitzer Werkstraße

04.02.2018, 21:00 Uhr - 21:07 Uhr

Nach den vorliegenden Erkenntnissen griff ein 33-jähriger Mann in den Wohnräumen einer Gemeinschaftsunterkunft am Sonntagabend gegen 21:00 Uhr seine Ehefrau (24) an und verletzte sie so schwer, dass diese trotz intensiver Rettungsbemühungen noch während der Fahrt zum Krankenhaus verstarb. Polizisten konnten den Tatverdächtigen festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete der Ermittlungsrichter am Montag, dem 5. Februar 2018 wegen des dringenden Tatverdachts eines Tötungsdeliktes die Untersuchungshaft an. Ebenso erfolgte am Montag die Überstellung des Leichnams der Frau (24) in die Leipziger Rechtsmedizin zur Obduktion, die bereits erfolgte. Die Ermittlungen zu den Umständen und Hintergründen der Tat werden mit Hochdruck geführt und dauern an. (MB)

Autobahn Autoreifen hoch im Kurs - PM vom 09.02.2018

BAB 14 i. R. Magdeburg, Parkplatz Birkenwald

07.02.2018, 15:25 Uhr - 08.02.2018, 07:26 Uhr

Tatort Parkplatz Birkenwald: Wieder einmal waren Langfinger am Werk und suchten hochwertige Ladung, um diese ungenehmigt zu löschen. Dieses Mal fiel die Wahl auf einen ungarischen Sattelschlepper, dessen Fahrer (30) zur Ruhe gegangen war. Dieser hatte seinen Koloss nachmittags auf dem Parkplatz abgestellt. Nun trug es sich zu, dass in der Nacht die Langfinger kamen und die Plane vom Sattelauflieger gleich an vier Stellen aufschlitzten, um den Inhalt zu prüfen. Als ihnen gefiel, was sie sahen, lösten sie von den Hecktüren die Plomben und luden ca. 400 Autoreifen in ihren fahrbaren Untersatz um. Damit löschten sie fast die Hälfte der Ladung und richteten einen Schaden von ca. 30.000 Euro an. Dann verschwanden die Langfinger samt Beute in der Dunkelheit der Nacht. Der Fahrer selbst bemerkte erst am nächsten Vormittag die Heimsuchung und informierte die Polizei. So ermittelt nun die Leipziger Kripo wegen gewerbsmäßigem Bandendiebstahl. (MB)


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